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ſeine Blicke zum Himmelsgewölbe, und außer ſich ſelbſt ſtürzte er wieder auf Carl zu; ein unbekanntes Feuer ſprühte aus ſeinen drohenden Augen. So erſchien einſt der erzürnte Moſes, als er die Geſetztafeln zerbrechend vom Berge Sinai herabſtieg, vor den abgöttiſchen Juden.
Die Stirne Anſelm's wiederſtrahlte den Glanz ei⸗ nes Blitzes, das Rollen des Donners ſchien ſeine Stim⸗ me zu begleiten: mitten aus Blitzen ſchien der Mann der Rache des Himmels hervorzugehen:—„Carl der Küh⸗ ne!„rief er aus:»Du Geiſel der Völker! welche Macht konnte dich wieder aus dem Grabe ziehen!... Mörder St. Maur's! am Altare des Herrn wagſt du deine blutende Hand der Tochter deines Opfers zu bie⸗
then?. Schändlicher Verführer! ſieh den irren 4
Schatten Irena's gegen dich vordringen, und zu deinen
Füßen den entſtellten Leichnam ihres Kindes werfen!. 8
Gottvergeſſener Krieger! horche auf, hörſt du nicht das Geſchrey aller Mönche dieſes Kloſters, die auf dem Schreckensfelſen gemordet wurden?.. Du Henker
der Menſchheit! die Erde wirft dich von ſich, und die
heiligen Tempel ſtoßen dich zurück.. Fliehe, Unge⸗ heuer, entweihe nicht mehr dieſen Vorhof durch deine
verworfene Gegenwart. Im Nahmen des Ewigen er⸗
hebe ich jetzt meine Stimme: verflucht ſey der verbre⸗ cheriſche Mann, der blutgierige Eroberer, der Gott⸗ vergeſſene, Ruchloſe! Fluch Carl dem Kühnen, Fluch!« Und das Eccho der finſtern Wölbungen wieder⸗ holte von allen Seiten:— Fluch! Fluch!s
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