Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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haften und mächtigen Grafen von Norindall ausge⸗ ſchlagen la

vAch fuhr er fort,»der Himmel hat mir keine

Rechte über Elodien gegeben; verlaſſene Waiſe, ihr ſeyd Herrinn eurer Selbſt. Was vermöchten die klugen Meinungen eines Greiſes, die kalten Worte der Ver⸗ nunft gegen die glühenden Erklärungen der Liebe, ge⸗ gen die hinreißende Verführung des Herzens! Doch, meine Tochter, antwortet mit Aufrichtigkeit: indem ihr euch bereitet, euer Schickſal in die Hände des fremden Unbekannten vom wilden Berge zu legen; wenn vielleicht ein Abgrund vor euch wäre, bey meiner flehenden Stimme, fühlet ihr nicht euren Entſchluß wanken, und wird euer Herz nicht von einem unwider⸗ ſtehlichen Schauer ergriffen? ℳ—»Nein, mein Vater,« unterbrach ihn die Waiſe mit Feſtigkeit.»Die Seele des Einſamen iſt vor mir aufgeſchloſſen, ich fürchte nichts, indem ich ihm mein Schickſal vertraue, und glaube, daß der Himmel ſelbſt mir meinen Ent⸗ ſchluß eingab.«—»Ihr liebt!« ſprach der Greis.—

»Möchte ich Gattinn ſeyn, wenn ich nicht liebte!

antwortete das junge Mädchen.

»Anſelm,« fügte ſie hinzu, vverſagt es ctien nicht, ihre Verbindung zu ſegnen. Kommt, um am Fuße des Altars den Segen des Allmächtigen auf die Waiſe und ihren Gatten herab zu rufen: möchte durch euch die Verbindung meiner Hand mit der„4— »Eines Unbekannten, eines Abenteurers vielleicht 1s rief Anſelm mit Schmerz.— Eines Abenteurers ls..

wriederholte Elodie mit Unwillen,»welch beleidigendes