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inderlach unter den Streichen einer grauſamen Horde ſtarben. Hier iſt es, nach den Sagen der Gebirgsleute,
wo das blutende Phantom 4
„Ecbert lK unterbrach die Waiſe aufgeſchreckt, ventfernen wir uns*«
Die Jungfrau hatte kaum dieſe Worte geſprochen als aus dem dichten Walde durchdringendes Geſchrey drang. Eine Wolke von Pfeilen durchflog die Lüfte, von Speeren und Soldaten ſtarrten die Felſen, und von allen Seiten hatten die empörten Gebirgsbewoh⸗ ner die Truppen Ecbert's eingeſchloſſen.
Ein fürchterlicher Kampf begann nahe am Schre⸗
ckensfelſen; die Wachen Palzo's fielen von ihrem Blute überſtrömt, die Ketten des Fürſten waren gebrochen,
und ſchon ſtrirt das Haupt der Rebellen, bewaffnet mit einem blitzenden Schwerte, an der Spitze ſeiner Be⸗
freyer. Ecbert ließ ſeine Stimme ertönen; er ermuthigte
ſeine von Schrecken ergriffenen Krieger, er ſammelte
ſeine zerſtreuten Truppen, und ſeine alles wagende Kühnheit machte die Angreifenden erbleichen. Auf den gefährlichſten Stellen, mitten im ſchreckenvollſten Ge⸗ tümmel erhob ſich ſein Helmbuſch, ſtolz wie eine Sie⸗ gesfahne.
Die Nacht breitete über die Kämpfenden ihren Trauerflor; auf ihren Knien erhob am Schreckensfelſen die unglückliche Waiſe ihre flehenden Hände zum Him⸗ mel: Die Gräfinn hatte ſie verlaſſen, die Treuloſe
hatte, die Seiten ihres Thieres ſpornend, ſich unter. das Panier der Empörer geflüchtet. Mehrmahls ſchö


