Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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die Gegenſtände, welche ſie zu unterſcheiden ſuchte, ihre Aufmerkſamkeit. An einem ungeheuren Granit-Block erhob ſich ein einfaches Gebäude, deſſen Mauern aus Baumſtämmen, und deſſen Dach aus Schilf beſtanden. Nahe bey der fremdartigen Wohnung, welche einzelne Waldſtreifen halb verdeckten, erhob ſich eine Art Sie⸗ gesdenkmahl aus Waffen. Ein an dieſer kriegeriſchen Zuſammenſtellung aufgehängter Wappenſchild warf die letzten Strahlen des Tages zurück. Und, o welch Er⸗ ſtaunen, Ecbert machte bey dieſem Anblicke Halt, gab ſeinen Gefährten ein Zeichen, und plötzlich bey dem langen Wirbel der Trommel neigten ſich ehrfurchtsvoll

ihre Häupter, und ihre Lanzen ſenkten ſich mit De⸗

muth vor der wilden Hütte des Einſamen.

Der Waffengruß war vorüber; der Freund Re⸗

's verfolgte ſeinen Weg, ohne daß er das Erſtaunen

der Waiſe zu bemerken ſchien. Was hatte dieſe auffallende Huldigung zu bedeuten, die dem Manne

am wilden Berg erwieſen wurde! Wie! vor dem bloßen Waffenſchmucke des Einſamen beugte ſich

der Graf von Norindall!. Wie ſollte ſie ſich dieß

Geheimniß erklären!

Die Truppen Ecbert's hatten ihren Marſch be⸗

ſchleunigt, ſchon waren ſie durch die engen Päſſe des wilden Berges gezogen, und ritten längs des Mur⸗

ten⸗Sees hin. Die Nacht brach herein, ſie kamen an

den Schreckensfels, und hier drohte ihnen die ſchreck⸗ lichſte Gefahr. Die Rebellen hatten die geſantennhi Pal⸗

zo's erfahren. Die Abreiſe Ecbert's, den Weg, den er