Gmpörer, Verhaßter! Deine Stunde hat geſchlagen, Dein ſchwarzer Plan iſt entdeckt, Verhaßt der Erde und dem Himmel, Gehſt du, Palzo, deinem Verderben entgegen. Gegen dich, Palzo, ſteigt dieſe Stimme Aus finſterm Abgrund.
Du ſchmückeſt den Hochzeitaltar? Weißt du nicht, daß oft ſchon der Himmel Die unſchuld beſchützte? Was erleuchteten deinem Opfer Hymen's Entzündete Fackeln?
Einen finſtern Abgrund.
Deine Stunde hat geſchlagen. bereue!
Zum Himmel erhebe dein Gebeth!
An deinem Halſe ſeh' ich des Todes blutige Sichel:
Dein Urtheil ſprach der Ewige; es verkündet dir's Der finſtere Abgrund.
Der Fürſt blieb ſtarr vor Schrecken; ein Zittern durch den ganzen Körper ergriff ihn, ſein verwirrter Blick heftete ſich auf den ſchrecklichen Abgrund, ob vielleicht aus demſelben ſich eben eine drohende Geiſter⸗ geſtalt erheben würde: ſein Geſicht verzog ſich, ſein Blut erſtarrte, ſeine Zähne klapperten, ſeine Haare ſtanden zu Berg, von ſeiner Stirn floß ein kalter Schweiß. Ein rauher Schrey entfuhr ſeiner Bruſt; die Todtenfarbe ſeiner Züge trug das Gepräge des Wahnſinnes.
Düſteres Schweigen folgte wieder dem Trauer⸗ geſange des Abgrunds; taumelnd und betit ehet


