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an Gefahr zu denken ſpornte er heftig die Seiten ſei⸗ nes Roſſes: das wilde Thier ſetzte nach dem entgegen⸗ geſetzten Rande, aber einer ſeiner Hinterfüße hatte ſich in eine Baumwurzel verhängt, und Palzo ſtürzte zurück in die Tiefe des breiten Grabens.
Verwundet erhob er ſich; ſeine Kleider waren zer⸗
riſſen, aber ſeine Beſchädigungen waren leicht. Er hing
ſich an Geſträuche und Felſen, und ſo gelang es ihm
mit Anſtrengung, aus der Schlucht zu kommen: ver⸗ geblich bemühte er ſich, auch ſein Pferd wieder heraus
zu ziehen, er ſah ſich genöthiget es zu verlaſſen, und
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langſam ſchleppte er ſich zu Fuße nach der Gegend des
Kloſters hin.
Zerſchlagen und blutend ſuchte er den Weg wieder zu finden, auf's Gerathewohl irrte er tief im Walde umher, erſchöpft vor Müdigkeit hielt er am Rande
eines breiten Abgrundes, der ihm den Weg verſchloß, und in deſſen Tiefe er den Waldſtrom brauſen hörte.
Der Fürſt ſetzte ſich einen Augenblick, um wieder Kraft zu gewinnen, auf den ſteilen Felſen, von dem aus ſein Auge die Tiefe des Abgrundes zu meſſen ſuchte; aber dichte Finſterniß verbarg ihm dieſelbe; er hörte nur die Gewäſſer, welche unter Felſen hervor ſprudelten,
und ſich brauſend in ausgehöhlte Wölbungen ſtürzten. Da erhob ſich bis zu ihm eine menſchliche Stimme aus
der finſtern Mitte dieſes weiten Schlundes: ein Höl⸗
lengeſang ertönte aus dem Innern der Erde. Sollten dieß die Weisſagungen des Abgrundes, ſollten dieß die Töne des Fürſten der Untert ſeyn? Va un;
terſchied dieſe Worte:
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