Teil eines Werkes 
2. Theil (1824)
Entstehung
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wurden, dieſe vor Tapferkeit und Ruhm laut geworde⸗ nen Töne, der heitere Himmel, dieſe zaubervollen Ge⸗ büſche, dieſe begeiſternden Geſänge, dieſe Wunder der Kunſt mitten unter den Wundern der Natur: Alles vereinigte ſich, Trunkenheit und Entzücken in die Tiefe ihrer Seele zu bringen.

Ein glänzendes Gaſtmahl erwartete die Helden des Feſtes. Unter einem, mitten in den Gebüſchen er⸗ richteten Zelte, war die Tafel bereitet. Waffenbündel vertraten die Stelle der Säulen, und ſtützten die gold⸗ gezierte Decke, die unter dem Laubwerk ausgeſpannt war; azurblaue Bänder hielten die Feſtgehänge, und Blumen⸗Guirlanden bekranzten das Gewölbe.

Alle Zauber, alle Ergetzungen umgaben die Waiſe. Erſt mit dem Abende ging das Mahl zu Ende; Elodie trat aus dem Zelte, ſollte ſie ihren Augen trauen? glänzende Lichter waren den Strahlen des Tages ge⸗ folgt, alle Gebüſche waren erleuchtet; tauſendfarbige Feuer warfen unter dem Laube ihre magiſchen Strah⸗ len. Wie ein entflammter Erdball erhob ſich das Kloſter ſtolz über die hell glänzenden Geſtirne, womit der be⸗ zauberte Park beſdet war. Die friedliche Quelle, wel⸗ che die Gärten durchſchnitt, warf dieſen Strahlenglanz zurück; ſie ſchien auf dem Grasplatze über kryſtallene Flächen, über azurne Flitter, über Silberſtaub, Per⸗ len und Diamanten zu rollen, Alle Träume des Mor⸗ genlandes, alle Wunder des Feenreiches, alle Blend⸗ werke der Fabel verwirklichten ſich für Elodien. überall bildeten ſich Tänze, überall tönten Freu⸗ dengeſänge: jeder Baum hatte ſeine Driade, jedes

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