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ter Redner kannte er die glänzende Wirkung der Bilder
und gewagten Ausdrücke; und endlich, indem er die Augen der Menge nach Gefallen verblendete, wußte niemand beſſer als er in ſeine Reden die Zauberworte von Unabhängigkeit und Freyheit zu ſtreuen.
Der Fürſt Palzo war nie ausgezeichnet geweſen, weder durch ſeine körperliche Größe noch durch ſeine Schönheit; aber ſeine Züge waren regelmäßig und ſeine Haltung hatte Würde. Sein höhniſches Lächeln, ſeine ernſte Stirne, ſein ſpottender Blick kündigten den Au⸗ gen des tiefen Beobachters den ſtolzen Mann an, der aus Ehrgeitz den Menſchen befahl, und aus Grundſatz ſie verachtete. Die leere Glocke ſeines Herzens, ſtark angeſchlagen durch ſeine Sinne, hatte nie andere als trügeriſche, wohl manchmahl hellklingende, aber immer unreine, wohl manchmahl kraftvolle, aber nie erhabene Töne wiedergegeben.
Eine glänzende Erziehung war über ihn hingegan⸗ gen, wie das Licht: ber die Pflanzen; ſie hatte ſeinem Weſen Farbe gegebe ohne an ſeiner Natur etwas zu ändern. Geſchmeidig am Hofe, wenn es ſeine Zwecke heiſchten, vermochte er es leicht über ſich, die Thüren eines Pallaſtes mochten ſo niedrig ſeyn, als ſie immer wollten, zu einem Zwerge ſich herabzubücken, um hin⸗ einzugehen, wenn er nur beym Herausgehen der Menge als ein Coloß erſcheinen konnte.
Zügellos in der Liebe, überließ er ſich dem Aus⸗ bruche ſeiner erſten Regungen, und glich einem Steuer⸗
zu erhalten, und den Haß zu verbreiten. Als gewand⸗
manne, der während des Sturmes unter Segel geht:
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