Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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134 ſtände ſeiner traurigen Begebenheit erzählt?«Ge⸗ wiß, und die Tapferkeit des Kriegers, dem er ſein Le⸗ ben verdankt, kann nicht aus ſeinen Gedanken weichen:

ſeine BVegeiſterung kommt ſeiner Dankbarkeit gleich.«

»Ihr habt ihn geſehen?« antwortete die Waiſe mit Ver⸗ wirrung.»Wen?. Den Einſamen? Er zeigte ſich nur einige Augenblicke meinen Augen.«

»Ihr habt mit ihm geſprochen?«»Er entzog ſich ſchnell den Dankesbezeigungen, welche ich ſeinem Heldenmuthe erweiſen wollte. Aber vergebens hat er mich geflohen; der edelmüthige Retter Conrad's wird ewig meinem Andenken gegenwärtig bleiben.«»Und dennoch iſt dieſer edelmüthige Retter Conrad's dem Arg⸗ wohne des Haſſes und den Pfeilen der Verleumdung ausgeſebt!« Meine Tochter,« antwortete Anſelm, uber dieſen erſtaunenswürdigen Mann wollen wir ein frommes Stillſchweigen beobachten. Gott allein vermag ihn zu begreifen, Gott allein kann ihn richten.«

Der Geiſtliche wechſelte bey dieſen Worten den Gegenſtand der Unterredung, und befragte Elodien über die Vorbereitungen, welche die Ankunft der vornehmen Verwandten Herſtall's nöthig machte. Durch ihr Ver⸗ mögen und ihren Rang an die Genüſſe des Lebens ge⸗

wohnt, ſollte jetzt die Gräfinn Imberg im Kloſter nur

Entbehrungen finden. Kein Luxus herrſchte in den Ge⸗ mächern des gothiſchen Gebdudes. Dennoch wünſchte die Tochter St. Maur's, daß der Aufenthalt ihrer Hind⸗

heit ihrer Beſchützerinn einige Reitze biethen möchte,

damit ſie vielleicht darein willigte, den n Theil der ſchönen Jahreszeit hier zuzu rin

en Richts

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