Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Kaum hatte der Einſame dieſe Worte ausgeſpro⸗

chen, ſo war er ſchon weit entfernt vom Presbyteriate.

Die glänzende und ſtrahlenreiche Aurore hatte ſich aus ihrem Lichtpallaſte geſchwungen, und jagte vor ihren ſchimmernden Roſen auf Gold⸗und Purpurgewölk die Schatten der Nacht einher. Marceline war in der Ab⸗ tey. Als ſie bey der Waiſe eingeführt war, rief ſie aus: »Conrad iſt zurück, er iſt faſt aus dem Schattenreiche gekommen.« Die Jungfrau ſah ſie mit Erſtaunen an⸗ Marceline fuhr fort:

„Conrad hatte die Gräfinn Imberg geſehen. Mit ihrer Antwort und einigen Geſchenken für Anſelm bela⸗ den kam er in das Presbyteriat zurück; aber auf ſeiner Reiſe hatte der Unvorſichtige die koſtbaren Geſchenke ſehen laſſen, welche er trug; und bey dem Waldſtrome erwarteten ihn dieſe Nacht Meuchelmörder.«

»Umringt von Räubern ſtieß der Nefſe Anſelm's durchdringendes Geſchrey aus. Im Augenblicke erſchien der Held der Rechte des Herrn. Allein, bewaffnet mit einer blitzſchleudernden Keule wirft er zu Boden, ſchmet⸗

tert er nieder, ſchlachtet er hin den Führer und die

Vantt. Ein Einziger entkam ſeinen Streichen, der

Schändliche rächte ſich im Fliehen: Conrad war in den

Strom geſtürzt worden⸗« „Der Einſame, von Leichnamen umringt, und ver⸗

wundet, harte keine Feinde mehr zu bekämpfen; aber er bemerkte, daß der Zögling Anſelms verſchwunden war⸗

Die Kleider des Opfers ſchwanmen ouf der Obelliche des Stromes; der Sieger warf ſich Mitten in pen Ste⸗ del, und zum zweyten Mahl wurdz Raſelm ge

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