Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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meine Dankbarkeit gebührt euch. Dieſe edelmüthige Aufopferung 4 S Der Einſame unterbrach ihn. Eine Art wilder

8 Verachtung zeigte ſich auf ſeinen Zügen: ſeine Stimme „ war rauh und ſein Lächeln bitter.—»„Dankbarkeit,« wiederholte er,»gibt es dieſe wohl unter den Menſchen l«

Der erſtaunte Anſelm betrachtete ihn mit Rüh⸗ rung.— vUnbegreiflicher Mann le ſagte er,»das Miß⸗ geſchick erſchöpft wohl an euch ſeine Pfeile: aber iſt eine große Seele, wie die eurige, nicht erhaben über das Schickſal! Die himmliſche Gerechtigkeit„— „Die himmliſche Gerechtigkeit..« verſetzte der Ein⸗ ſame mit gepreßter Wuth.—»Haltet ein!K unterbrach ihn ſeiner Seits der Greis mit heiliger Kraft, vhaltet ein! Ihr waret im Begriffe zu läſtern.«

Der ſchreckliche Mann konnte der Stimme des Dieners des Himmels nicht widerſtehen; ſeine unbe⸗ zwingbare Seele wich dem Aufſchwunge der Tugend und der Frömmigkeit. Er ſchwieg; die Wuth ſeines Blickes war erloſchen.—»Mein Sohn,« fuhr der Geiſtliche mit dem Ausdrucke der zärtlichſten Theilnahme fort, — indem er ſich ihm näherte; vihr ſeyd verwundet*«—

„Perwundet!. wiederholte der Einſame mit ver⸗ wirrtem Tone, als ob er erſt die Bedeutung dieſes Wor⸗ tes zu faſſen ſuchte;»verwundet!— was liegt daran!«— „Laßt mich eure Wunden verbinden.«—»Meine Wun⸗ den ſind unheilbar;« und der Mann vom wilden Berge . legte die Hand auf ſein Herz. 5 Er hatte mehrere Schritte gemacht, u ſich zu entfernen: Anſelm hielt ihn zurück.—»Edler Retter