Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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Kleidern. So zeigte ſich den Augen des Oneus Her⸗ kules als überwinder des Fluſſes Achelous.

Der Fremde trug einen lebloſen Körper. Faſt der Müdigkeit erliegend, ſchien er nur noch mit Mühe zu athmen. Er trat näher, und bey dem ſchwachen Schei⸗ ne ſeiner Lampe ſah der alte Pfarrer unter ſeinen Ar⸗ men den Körper ſeines theuern Conrad's, des Bewußt⸗ ſeyns beraubt, bleich und mit Blut befleckt.

Anſelm wich vor Schrecken zurück.— Fürchtet nichts,« ſagte der Unbekannte,»dieſes Blut iſt das mei⸗ nige; ich habe es vergoſſen, um Conrad zu retten.«—

»Er iſt todt,« rief ſchmerzlich der Greis.

»Er iſt in Ohnmacht gefallen; eilet ihm beyzu⸗ ſtehen.«

Ein großes Feuer wurde angezündet. Der Frem⸗ de legte ſeine Bürde auf ein Bett, das vor dem Herde aufgeſchlagen worden war. Die Kleider des jungen Conrad's waren ganz durchdrungen von Waſſer; ſeine Glieder waren erſtarrt; langſam kehrte er in's Leben

zurück. »Ihr habt ihn gerettet,« rief Anſelm mit dem

Tone der Dankbarkeit, vaber an welchem Orte?«— »Am Ufer des Stromes.«—»Aus welchen Gefah⸗ ren?70—„Aus Mörderklingen.«—»Was! ihr allein?« — Mit Hülfe des Himmels.«—»Muthvoller Unbekannter! wer ſeyd ihr denn?«—»Der Mann vom wilden Berge.“—

Bey dieſem Nahmen blieb der Geiſtliche wie ver⸗

einert„unbeweglich und lautlos. Darauf brach er ſein Schweigen:»Wer ihr auch ſeyn möget,

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