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Zr wey Mahl hatte das Himmelsgeſtirn ſenen Lauf vollendet ſeit der Erſcheinung des Einſamen am Grabe Herſtalls. Conrad war noch nicht in die Pfarrwohnung Anſelm's zurück, und dieſer wußte nicht mehr, wie er ſich ſein langes Wegbleiben erklären ſollte. Conrad hatte kaum ſein fünfzehntes Jahr erreicht: welch ein Unfall ſollte ihm zugeſtoßen ſeyn? So jung, ohne Führer in den Gebirgen umher ſchweifend, konnte er ſich verirrt haben; welche Gefahren droheten dann ſeinem Leben... Vielleicht konnte er der Ermüdung einer langen Reiſe nicht widerſtehen. Der beunruhigte Anſelm zählte die Augenblicke mit Ungeduld. Conrad war der Sohn einer theuren Schweſter; Conrad war ſein Zögling; ſeine Zärtlichkeit gegen ihn war außer⸗ ordentlich; er bereuete die Bothſchaft, womit er ihn beauftragt hatte; er fing an, an ſeiner Rückkehr zu verzweifeln.
Von ihrem ſchweigenden Geſpanne verbreitete die Gattinn des Erebus einen dichten Schleyer über das Sternengewölbe. Die zwölfte Stunde der Nacht hatte chlagen: plötzlich traf ein heftiger Schlag das Thor
des Presbyteriats: der alte Pfarrer erwachte mit Er⸗ ſ Ohne Zweifel war es ſein Pflegeſohn. Eiligſt ſtand er auf, zündete ſeine Lampe an, und lief ſelbſt, um ſeine gaſtfreye Wohnung zu öffnen.
Ein Unbekannter von hoher Geſtalt ſtand vor ihm, ſeine Hand hielt eine ungeheure mit B gefärbte 3 Keule, von allen Seiten floß das WVuſſe


