Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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37 Kloſtercapelle begraben, und ihr letzter Wunſch ward erhört. Der Freyherr von Herſtall, ſelbſt vom Un⸗ glücke gebeugt, entſagte für immer der Welt, und widmete ſein ganzes Leben der verlaſſenen Waiſe⸗

8 wey tes Buch

Un die Stunde des Frühmahles hatten ſich in den al⸗ ten Gemächern der Abtey Elodie, Anſelm und der Frey⸗ herr von Herſtall verſammelt.»Mein Vater,(ſagte plötzlich die Tochter Saint-Maur's, indem ſie ſich zum Prediger von Underlach wandte) unweit des Murten⸗ Sees erhebt ſich ein Fels, dem die Bewohner dieſer Gegenden ſich nicht zu nahen wagen. Auf ſeiner ſchrecklichen Spitze, ſagen ſie, erſcheint ſeit mehreren Jahrhunderten eine blutende Schreckgeſtalt. Woher kömmt dieſe Furcht des Volks? was hat man von den Erzählungen des Thales zu denken? was iſt das für ein Phantom?«»Wenn ihr die Schweiz durch⸗ reiſt hättet,« antwortete Anſelm, vihr würdet mich nicht über den Aberglauben befragen, der euch in Erſtaunen ſetzt. Jedes Dorf unſerer Gebirge hat ſein Wunder. Hier iſt es ein Geſpenſt, das ſich in einem Scharlachmantel zeigt; in Valengin iſt es eine Quelle, aus welcher eine feurige Schlange aufziſcht; zu Beraix iſt es eine alte Weide, welche Orakel er theilt; zu Verrieres iſt es ein allein ſtehender Thurin,