— 25— pörer zu ſtuͤrzen. Da ſtellte ſich ihm Saint-Maur entgegen, und für das Leben ſeines Herrn fürchtend, wollte er ihn zurückhalten.— WVerräther, laß mich s rief der Fürſt wüthend.—»Es lebe Saint-Maͤur« ſchrie in der Ferne die empörte Menge. Da wendete
ſich Carl zu ſeinen Kriegern, und ſeiner nicht mehr
mächtig rief er aus:— Hier, hier iſt das Haupt der Verſchwörung; kurz ſey ſein Triumphla
Im Augenblicke von allen Seiten umringt, fiel Saint⸗Maur, von ſeinem Blute überſtrömt; und die öffentliche Stimme klagte den Fürſten an, ſelbſt ſeinen alten Freund geopfert zu haben.
Carl befand ſich mitten unter den Kämpfenden. Sein Anblick und ſeine Tapferkeit hatten augenblick⸗
lich die Empörer zerſtreut. Alles fiel oder floh vor ſei⸗
nem Schwerte: und ſchon waren die Häupter der Ver⸗ ſchwörung gefangen.
Als Sieger kehrte der Fürſt in ſeinen königlichen Sitz zurück, und genoß ſeines Triumphes; aber auf einmahl both ſich der Leichnam Saint-Maur's, den man aus dem Pallaſte hinaus ſchleppte, ſeinen Bli⸗ cken dar, und machte ihn erzittern, und die That des Helden ſchien auch die eines Mörders!
Ein Verbrechen zieht immer noch andere nach ſich. Der Herzog von Burgund erklärt den Grafen Saint⸗Maur des Hochverraths ſchuldig.— Man hat ihn niedergehauen,« ſagte er, vin dem Augenblicke, da er ſich an die Spitze der Empörer ſtellen wollte, welche ihn riefen; und der Staat iſt von ſeinem grau⸗ ſamſten Feinde befreyt worden.«
Der Einſame. 2
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