Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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dennoch immer frey von Vorwurf! Ach! würde doch

dennoch, wider meinen Willen fürchte ich ihn. Es gibt

große Böſewichte, die großen Männern gleichen. 4 »Ein Böſewicht ſprach Elodie erſchreckt; »Er! Ihr hieltet ihn dafür«... werfe ſelbſt mit Schrecken dieſen Gedanken; aber, warum ſich mit der Hülle des Geheimniſſes bedecken? warum den Anblick der Menſchen fliehen? warum nur, die wilden Thiere, mitten in Höhlen, Felſen und Wäldern ſich gefallen? warum die Wege zu ſeinem Aufenthalte unzugänglich machen, durch magiſche Er⸗ ſcheinungen, und Handlungen, vor welchen das leicht⸗ gläubige Volk erſchrickt? Meine Tochter, nicht auf dieſe Weiſe zeichnet ſich, nach meiner Meinung, der unbeſcholtene Mann eine Bahn durch's Leben. Die Tu⸗ gend geht ohne Schleyer einher, das Geheimniß iſt nicht für ſie. Der vorwurfsfreye Sterbliche läßt gern in ſeinem Herzen leſen; er fürchtet nicht das Licht;

»Rein, ich ver⸗

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er haßt weder, noch flieht er ſeines Gleichen. Wehe

dei Manne, der aus Furcht vor Menſchen ſein Leben mit Finſterniß und Blendwerk umgeben zu müſſen glaubt!«

»Noch wollen wir den Einſamen nicht verdam⸗

men,« ſagte Herſtall; vielleicht hat bloß Unglück ihn abſtoßend gemacht. Der Täuſchung des nichtigen Le⸗ bensglanzes benommen, findet er vielleicht jetzt nur in der Einſamkeit Reitze. Iſt darin ein Verbrechen? Liegt darin auch nur ein Irrthum? Wie viele fromme Einſiedler haben nicht ihre letzten Tage in geheimniß⸗ velle Zurückgezogenheit begraben, und ihre Seele war