Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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des Bergbewohners und das klagende Murmeln des Gießbaches, der heitere Teppich der Wieſe und der ſter umzogene Himmel, daß alles im Thale in Widerſpruch ſtand.

»Ihr, welche verborgenes Walten

»Beſchützte im niederen Haus,

»Am Rande des Tod's euch erhalten:

»O, weicht nicht dem Einſamen aus!.. 4

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»Wenn Blut doch den Durſt ihm nur ſtillte, »Dem Heuchler in ende Mien »Wenn Schlangen die Blume verhüllte!. »Ihr Jungfrauen, eilt zu entfliehn

»Ihr Jungfrauen, eilt zuentfliehnl« wiederholte der ländliche Chor. Die Schatten des 6 Abends fingen an, ſich über den Wald auszubreiten. 4 6 Die jungen Bewohner des Dörfchens entfernten ſich, indem ſie, ſich umſchlungen haltend, ihre ungezwun⸗ genen Tänze noch fortſetzten. Schon unterſchied die Waiſe des Kloſters kaum noch im Hintergrunde der Wieſe und durch die Bäume die Kleidung der Hirten. Die Gruppen junger Mädchen zerſtreuten und verloren ſich unweit des Fluſſes, wie die Najaden Atolien's an den Ufern d des Achelous: ihre Stimmen verloren ſich in dem weiten Raume der Lüfte, wie die Erinnerun⸗ gen in dem Herzen des Menſchen.

Elodie hörte nur noch einige ferne Töne, einige früchtige Accorde, aber ihre aufgeregte Phantaſie hielt dis Verſe des Hirten feſt, und die nächtlichen Lüfte ſchienen ohne i an 6 S dieſe letten Worte