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„Doch die ihr vor leerem Gebilde „Vor Geiſtern und Todten erbebt, „Ihr Hirten der frohen Gefilde, »„Entflieht, wo der Einſame lebt
Um auf den heimiſchen Geſang zu hören: hatten
die übrigen einen Augenblick ihre fröhlichen Tänze un⸗ terbrochen. Die Töne waren verklungen.»Entflieht, „wo der Einſame lebtl« wiederhohlten im Chor die jungen Nymphen von Underlach; und während der
fröhliche Rundgeſang die ältern Bewohner der einſa⸗ men Gegend um die glückliche Jugend verſammelte,
wiederhohlte in der Ferne das Echo:»Entflieht,
»wo der Einſame lebtl« Der ländliche Geſang begann wieder⸗„
»Ihr, die ihr euch liebend gefunden, Verfolgte von feindlichem Sinn,
»Wenn ſchützend ein Gott euch verbunden? „O, fallt vor den Einſamen hin!
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„Doch die ihr argwöhnenden Herzens! „Erkennt in der düſteren Macht
Nur Zeichen des Laſters, des Schmerzens; „Flieht, Greiſe.... der Einſame wacht!
Flieht, Greiſe, der Einſame wacht/e
wiederholte der muntere Haufen. Die Tänze begannen
wieder, aber der Himmel hatte ſich umzogen, die letz⸗ ten Strahlen der Sonne wurden verſchleyert durch eine
Gewitterwolke, und die Jungfrau bemerkte erſtaunt,
daß der frohe Geſang des Hirten, und die ahnungs⸗ vollen Worte ſeiner Strophen, die


