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die er verbreitet hat.«
ßenden Ufern des Ladon.
„Geheim, doch mit liebendem Sinn
dieſer Einſame vom wilden Berge ſeyn, wiederholte ſich Elodie? ſein bloßer Nahme flößt Schrecken ein, und die ganze Gegend erſchallt doch von Wohlthaten,
Mit ſchnellen Schritten durchlief ſie den Park.
An einem breiten Graben, der die Gärten des Sloſters von den Wieſen des Dörfchens trennt, erhebt ſich auf einem blumigen Hügel ein ländliches Gartenhaus, aus welchem das Auge das ganze Thal beherrſcht. Hier ſetzte ſich Elodie nieder. Der Himmel, leicht beſdet mit purpurnen Wolken, ließ nur in Zwiſchenräumen die Strahlen der untergehenden Sonne durchleuchten. Die Gipfel fernhin liegender Gebirge fingen an, ſich im Halbdunkel in den Dünſten des Horizontes zu verlie⸗ ren. Einige junge Hirten, vereint mit den Mädchen des Thales, tanzten mitten auf dem Grasplatze im Kreiſe. Aus ihren Zügen leuchtete der Frohſinn, wie aus ihren Blicken die Liebe. Die Hüte der Schäferin⸗ nen umkrchzten die Blumenguirlanden des Frühlings, „und die langen Flechten ihrer Haare wurden von Ze⸗ phyren geſchaukelt. So ſcherzten einſt, beym Klange der Flöte Pan's, die Nymphen Arkadien's auf den rei⸗
Jetzt ließ die wohltönende Stimme kines Bergbe⸗ wohners folgenden neuen Geſang hören:
»Ihr, denen bey Schmerzen und Sehnen
Ein Fremder getrocknet die Thränen, »O, fallt vor den Einſamen hin!«


