Teil eines Werkes 
1. Theil (1824)
Entstehung
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er wäre durch irgend eine vulcaniſche Erſchütterung halb umgeſtürzt worden. Die Spitze dieſes Felſens iſt mit ewigem Schnee bedeckt, glänzend wie in ſei⸗ nen erſten Tagen, deſſen unwandelbare Weiße um ſo ſtrahlender glänzt, da ſie über den blumenreichen Wieſen, durchdufteten Gebüſchen und grünen Wal⸗ dungen von Underlach ſich befindet. Ein reißender Waoldſtrom ſtürzt ſich mitten durch s Thal, welches dunkle Tannen und Druidenhaine mit ihrem geheimnißvollen Gürtel umgeben. Die Fel⸗ ſen, durch welche dieſer Strom ſeinen Lauf gesff⸗ net hat, werfen verſchlungene Weinreben über ſein tiefes Bett hin, welche eben der Frühling neu wie⸗ der belebt hatte. Durch dieſe ländlichen Wölbun⸗

gegen den Grasteppich des Kloſters fließt ruhig und klar ihr ſilbernes Kryſtall.

Schon hat Flora, auf ihrem duftenden Wagen von Zephyren gezogen, aus ihrer jungfräulichen Urne

Philomele vereinigt mit dem ſanften Gemurmel der

Loos der Natur! jeder Frühling gibt ihr wieder Leben und Munterkeit; der hundertjährige Baum grünt wieder bey dem belebenden Hauche der Zeit der Liebe: die Pflanze lebt wieder auf mit der Morgentöthe: d ganze Schöpfung feyert die Rückkehr der ſchönen T

die aber S Opfer über⸗

lichen Felſen hin, von welchem man glauben ſollte,

gen entflieht die Welle ſchäumend, und weiter hin

ihre himmliſchen Geſchenke über Helvetien geſtreut⸗

fallenden Wellen ihre melodiſchen Accorde. Glückliches

Du nur, 3 Menſch, du König der Schöpfung durch