frunde in gehaym gewarnet bin/ der ſelb mir ſchꝛift lich zu bekennen geben hat/ wie die Juden auß etlichẽ landen mich zu toͤten vnnd vmb zubꝛingenn ein ver trag gemacht haben. Vff das ſie aber ſo ich getoͤdt wurde vnberuchtigt bleiben So ſagen ſie vnd etlich valſch criſten ſo ſie derhalben tzumachen von mir vnnd ſpꝛechen Ja pfefferkoꝛn iſt ein geſell dem nit zugloben iſt Er macht euch Criſtenn/ die weyl Er gelt von euch vberkomen mag/ weiß was Er will So Er aber den ſack ſeins gefallens gefult hatt. wirt er ſich ſeiner gelegnen tzeit vnuerſehenlich ver lieſen/ dan ſo wirt man wol ſehen was man an jme gehabt hat. Derohalben Bith ich alle criſtglaw/ bige hertzenn mich gutlich zuhoꝛen diſe Rede ſo die JIuden alſo von mir ſagen geſchicht allein darvmb ob ſich/ Es ſie vber kurtʒ oder lang begebe/ das ich von jnen den Juden oder jren zugemachten haymb/ lich getoͤdt vnd verbꝛacht wurd) das ſie jr tath dar durch verduncklen vnd ſagen mochten. Secht min befindt jr das wir euch die warhait geſacht haben. wir weſten wol das er nit beleyben ſunder verlaw/ fen) wurde/ als wir euch voꝛmals berlicht habenn. O jr frumen criſten wann ich alſo verloꝛn wurde. ſo habt kein andern gedancken dan das ich von denn Juden geroͤdt bin/ als ſie andꝛen voꝛmals mer ge/ than haben. Ach got von hemelreich wes wolt ich mich zühenn das ich auß dem licht wider in die vinſternus gen wolt. Dann wann ich die Bucher Moyſi mit den pꝛopheten/ auch das geſetz der Na⸗ tur anſich vñ alles leben der welt betracht Sovin/ de ich in redlichem vnd wolbedachten verſtand das die Juden in tunckelheit wandeln. als ich klarlich
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Ich bin ein buchlin.der Juden veindt ist mein namẽ Yr schalckheit sag ich vn[d] wil mich des nit schame[n] : Die lang zeit [v]borgen gewest als ich thu betewten : Das wi[l] ich ytz offenbarn allen Cristen lewten : Dã ich bin mit jren hebreische[n] schriffte[n] wol [v]wart : Vn[d] de[m] verkerten geschlecht die warhait nit gespart ...
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