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Ich bin ein buchlin.der Juden veindt ist mein namẽ Yr schalckheit sag ich vn[d] wil mich des nit schame[n] : Die lang zeit [v]borgen gewest als ich thu betewten : Das wi[l] ich ytz offenbarn allen Cristen lewten : Dã ich bin mit jren hebreische[n] schriffte[n] wol [v]wart : Vn[d] de[m] verkerten geschlecht die warhait nit gespart ...
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vnnd urtzlich eroffnen wil mit ettlichen artickeln auß der hailigñ geſchꝛiffte darneben mit beſchai

den reden beiʒubꝛingen. Zu dem erſten iſt der Juden zuflucht/ warttũg des Meſſias/ durch wolchen Sy erlooͤſt wollen werden/ vnd vermaynen Er ſoll in zeitlichem Regiment ain kunig mit groſſem ge/ walt vnd reichtumb die welt regieren vnnd vnder ſich bꝛingen Auff diſe red oder woꝛt die die Juden bꝛauchen auſs aygnem furſatz wider die geſchꝛifft ant wurt ich vnd beweyß das durch den pꝛopheten Zachariã am neunden capitel da er ſpꝛicht.

Gylui meod bas ſyon hoꝛy bas jheruſalem

e eniſi e H hinne malkach jauo loch zadick fenoſcha nan RS2 P vHis! hu eny ferochaff al hemo⸗:

tUn nſen.

Diſe woꝛt in teutſch gebꝛacht lauten alſo. Frew dich ain tochter Syon/ vnnd jubilyer ain tochter Jeruſalem Nimmwar dein kumig kumpt dir ſenft

mütig arm reitent auff ainer eßlin z. Bei diſer pꝛophecy iſt glewblich tzu mercken gibt antzay

gung das diſer kunig nit lannd noch ſtett in zeittli/

chem weſen regiren ſol/ als dan die Juden lang zeit

gewart haben vnd noch dargeben Weyter haben ſy ain beſunderliche ʒuflucht des obgerürten Meſſias das Er jn den tempel Salomonis wider werd auff richten vnd den in groſſen Eren behalten/ So find

ich auch geſchꝛiben Danielis am. ix. capitell. c