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Ich bin ein buchlin.der Juden veindt ist mein namẽ Yr schalckheit sag ich vn[d] wil mich des nit schame[n] : Die lang zeit [v]borgen gewest als ich thu betewten : Das wi[l] ich ytz offenbarn allen Cristen lewten : Dã ich bin mit jren hebreische[n] schriffte[n] wol [v]wart : Vn[d] de[m] verkerten geschlecht die warhait nit gespart ...
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dan jr vnrecht helffen vᷣduncklen/ ſo ein Jud leib vnd leben verburt hete. ſo vinden ſie lewth die jnen hilff vnd beiſtandt theten wider das gebot der Criſt lichen kirchen Dan es wirt an etlichen enden vnnd ſteten wo Juden wonen geſehen/ das ſie gemeinlich jm rechten obligen/ gar ſelten der ſach verluſtig werden/ das allein vonn jrem valſchenn guth her/ kombt/ das alſo die Criſtenn von jnen entphahen. vnnd helffen jn jr ſach jm ſchein des Rechten ver duncklen vnd bedecken. deßhalben wirt manichern frummẽ Criſten ſein recht zu ruck geſetzt. vmb das ſie die Juden villeicht mer dan die Criſten außzuge ben haben. b

Weyter Raitzen die Juden manichñ Criſten men ſchen. gelert vnd vngelert zu vnglawben. Als ich

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dan voꝛ in andꝛen meinen Buchern gemeldet hab.·

Auch ſo geſchicht wo Juden wonen vil ketzerey

dan man vindt vil Criſten die mit den Judin vn/ keuſcheit treyben. vnd ſo dan alſo von den ſelben kin der gemacht werden bleyben die ſelben kinder Juden welichs vngezweyfelt gar eyn groß mercklich vnd leſterlich vbel iſt. Das alſo das Criſtlich blut in ewige verdambnus geſtelt wirt. vnnd als ich voꝛ jm anfang meins Buchleins gerurt hab/ ſo iſt in gantzer welt kein Seckt oder volck den criſten geheſ ſiger dann die Juden. vnd beſunderlich ſo haſſen ſie mich vnd andꝛe ſo Juden geweſt vnd Criſten wo⸗ den ſein mer dann andꝛe criſten. vnd ich wayß fur/ war wann ich vntter die Juden keme. ſie wurdenn mich gleich wie die wolff das ſchaff zu reyſenn des ich dann aygentlich bericht vnnd durch einen guten