die Criſtlich macht. durch jr der Juden argliſtig kait geſchwecht vnd verdꝛuckt wirt
¶ Item es geſchicht gewonlich So ain Criſt mit ainem Juden am rechten zuthun hat pfand halben oder deßgleichen/ das dem Juden gegen dem Criſten ain ayd bey ſeiner Judiſchait ʒu gelaſſen wirt/ dar durch dem Criſten ſein klainet oder war welche er herttigklich vnd mit ſchwarer arbait gewonnẽ hat enpfrembt werden/ des der Jud zuthun wellig iſt. wiewol er ſich gantʒ vngerecht waißt/ des Er nit acht in ſeiner conſcientz gegen den Criſten ain val/ ſchen ayd zu thun Vnnd ſo ſich ain Jud des aydes widert vnnd den nit thun wil/ das thut er nit auß gotsfoꝛcht oder vmb der warhait willen ſonð auß beiſoꝛg der menſchenn das ſolcher valſcher ayd nit wolgegen ſeiner oberkait mug verſchwigen bleiben deßhalbenn den Juden nymermer zutrawen iſt jnen den ayd gegen ainem Criſten zʒu zulaſſen. Vꝛſach. wir haben in bayden rechten/ das koin Jud dem an/
deren zeugen mag wider ain Criſten. wann zu dem
ayd der ain zeug thun ſoll/ iſt der Jud nit gut/ vnd wirt jm rechten nit zugelaſſen So nun ain Jud dem anderern nit zeugen mag/ bei ſeinẽ ayd/ nochminder ſolt er jm ſelber moͤgen zeugen vñ jm ain ayd zuge/ laſſen werden.
Das iij vnd letʒ tayl ſagt wie die Juden durch jr valſch guth die cri ſten ʒu groſſen ſunden vꝛſachen. ( Juden wonen iſt tzu beſoꝛgen Sie zihen Ndurch jr guth niet allein den gemainen man ſunder auch ettlich ð gelerten an ſich. die ſelben inen
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