10 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
die etwas von Auschwitz-Birkenau entfernt liegt und bis Mai 1 944 benutzt wurde. Port erhielten wir von Andreas Kilian interessante Informationen zum Ablauf der Selektionen.
Danach war eine ausführliche Führung durch Birkenau(Auschwit? II). Am Nachmittag bestand die Mög- lichkeit, die Länderausstellungen im Stammlager zu besuchen oder erneut Birkenau zu besichtigen. Bevor es am nächsten Tag mit dem Bus nach Kra- kau ging, machte Andreas Kilian in Monowit?(Auschwitz III) die weni- gen heute noch sichtbaren Spuren des Konzentrationslagers für uns sichtbar.
Im Anschluss erhielten wir durch eine Freiwillige der„Aktion Sühne- zeichen“ eine Führung durch das frühere jüdische Oswiecim sowie die let?te erhaltene Synagoge des Ortes mit angrenzendem Museum. Auch dem schönen Café Bergson statteten
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Koffer der Deportierten
wir einen gemütlichen Besuch ab.
In Krakau erlebten wir nicht nur Führungen durch den Stadtteil Kazi- mierz, in dem sich vor dem Krieg ein Großteil des jüdischen Lebens ab- Spielte, sondern auch durch das frühe- re Getto-Gebiet Podgérze.
Wer Interesse hatte, konnte zudem an einer Führung durch die Gedenk- stätte des ehemaligen Konzentrations- lagers Plaszéw teilnehmen. Hier ent- steht in nächster Zeit ein unterirdisches Besuchs- und Informationszentrum. Much das„Jüdische Museum Galizien? besichtigten wir und konnten dort an einem Zeitzeug“innengespräch mit Monika Goldwasser teilnehmen.
Als Kind versteckt Monika Goldwasser wurde 1941 als Kind jüdischer Eltern geboren. Vor ihrer Deportation schafften die Eltern es, ihre Tochter bei einer Bauernfami-
Bahngleise nach Birkenau


