Heft 
(2025) 1/2025. Dezember 2025
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 9

Fine intensive Zeit, die im Gedächtnis bleibt Studienreise nach Oswiecim(Auschwitz) und Krakau Okt. 20235)

Von Tessa Schäfer

Vom 3. bis 9. Oktober 2025 fand unsere diesjährige Bildungsreise nach Polen Statt. Mit einer buntgemischten Gruppe von 25 Personen zwischen 16 und 80 Jahren, darunter Matthias Tiessen, Andreas Kilian und Tessa Schäfer vom aktuellen sowie Uwe

gingen über privates und berufliches Interesse bis hin zu unterschiedlichen familiãren Verbindungen.

Am nächsten Morgen gab es zunächst eine ausführliche Führung durch das Stammlager(Auschwitz I). Der Nachmittag galt der Kunstsamm- lung der Gedenkstätte.

Auf dem Gelände der IMBs besich-

Hartwig vom ehemaligen Vorstand der Lagerge- meinschaft, ging es zunächst per Flugzeug nach Krakau.

Mit dem Bus wurden wir dann zu unserer er Sten Station, der Interna- tionalen Jugendbegeg- nungsstätte(IIBS), in Oswiecim gebracht. Dort wurden wir mit einem hervorragenden Mittag- essen begrüßt, bevor wir die Räum- lichkeiten der Begegnungsstätte näher begutachten konnten.

Am Nachmittag und Abend wurde uns die dortige pädagogische Arbeit vorgestellt und wir erhielten die Mög- lichkeit, uns spannende Unterlagen aus dem Archiv der Gedenkstätte Auschwitz anzusehen.

Verschiedene Interessen Auch eine Vorstellungsrunde durf te am ersten Jag natürlich nicht fehlen, in der die verschiedenen Motivationen für die Reise deutlich wurden. Diese

Monika Goldwasser

tigten wir den 2024 eröff- neten Gerhard Richter- Bau, in dem Drucke des Birkenau-Zyklus und auch die Fotografien des Sonderkommandos, die als Inspiration für Richt- ers Kunst dienten, zu fin- den sind. Andreas Kilian trug hier spannende Fin- blicke in die Entste- hungsgeschichte der Fo- tos und zur Iden- tifizierung des Fotografen bei.

Im Stammlager erhielten wir durch Jan Kaplon, Leiter der Kunstsamm- lung, einen exklusiven Finblick in Kunst, die bisher nicht in der Dauer- ausstellung des Lagers zu finden ist, Sowie deren Hintergründe. Auch einen Blick in das Kofferdepot durften wir werfen, in dem die Koffer, die eben- falls keinen Ort in der Dauerausstel- lung fanden, mit moderner Technik aufbewahrt und vor dem Verfall ge- schüt?t werden.

Am Sonntagvormittag besuchten wir Zzunächst dieAlte Judenrampe,