Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 11
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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studienreise vor dem EFingang der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim.
lie zu verstecken. Von dort kam Moni- ka zunächst in ein Kloster und ein Wai senhaus, bevor sie dann von einem christlichen Paar adoptiert wurde. Die beiden versuchten Monika zu ver- heimlichen, dass sie nicht ihr leibliches Kind war. Trotzdem musste sich die Familie bis Zum Ende des Kriegs ver- stecken. Erst viel spãter erfuhr Moni- ka von ihrer jüdischen Herkunft. Durch Zufall erhielt sie durch einen Fernsehbericht die Möglichkeit, ihre Tante mütterlicherseits kennenzuler- nen, die den Holocaust durch Flucht als eine der Wenigen der Familie über- lebt hatte. Monika Goldwasser setzte sich Spãter dafür ein, dass ihre Adopti- veltern Maksymilian und Anna Ka- minski die Auszeichnung„Gerechte
unter den Völkern“ der Gedenkstätte vVad Vashem erhielten. Die Erzählun- gen von und die Begegnung mit Moni- ka Goldwasser beeindruckte die Rei- Segruppe tief.
Bevor es wieder zurück nach Frankfurt ging, besuchten wir als Ab- schluss das Museum der ehemaligen Getto-Apotheke in Podgöérze.
In der Woche erlebte die Gruppe eine intensive und lehrreiche Zeit mit- einander, die wahrscheinlich niemand vergessen wird.
Wer im Nachhinein die Reise ver- folgen möchte, kann dies zudem auf dem Instagram-Kanal der Lagerge- meinschaft Auschwit? tun. Dort sind einige Findrücke in den Highlights ge- speichert..


