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Krach anzunehmen war. Onkel Kar1 und Onkel Erich me1de ten säch. Bei. Lä ppert er Bierkneipe am Kaiserdamm, hock- ten däe Männer am Stammtisch und wackelten sorgenvoLL mät den Köpfen.
n Juden unerwünscht* soLLten sie an die Fensterscheiben hrer Läden schre- ben. Das wo1LLten se nicht. Bei Onke 1 Erich in dern Stülpnage1straße waren Juden däe besten Dauerkunden. Ohne sie hätte er seinen Laden vor dem 30. Januar schLeßen kKönnen.
Und dem Onkel Kar hatten 1929, als er in der Hardenbergstraße pLeite machte, jüdäsche Kunden zänsLosen Dauerkredä t Füm eine Neugwündung gegeben.
Was däe Männer an jenem Tag beschLos- sen haben, weiß ch nächt. Jedenfat1Ls änderte sich gar nächts. Man fFo1gte ganz eänfach den Auf forderungen nächt und tat so als sei man überaus beschäf- .
Nã emand in der Famä L4e fFand Zeit für poLtäsche Arbeit oder gan Fürn Partei- mã tgLedschaft und nãemand st dazu gezwungen worden, auch nächt äch.
Das Gymnasium konnte Lch nächt besu- chen. Tch hätte den Arernachweis und das SchulgeLd mã tbrängen müssen.
Beides war nächt mögLäich. FEs fFanden sich andere Wege, und in der jewei14— gen SchuLklasse, in der zch mäch befand s tanden auf däe alLmonat Liche Frage: de, mmer wäeder däe seLben Leute auf.
Tch hatte keine NachteiLe dadurnch, ob- wohL zch, im Gegensatz zu meinem Vater, zu fFeige wanr, offen zu bekennen ein
Mi schLing zu seäin.
D Unsere Hassa.
Unsere Kasse 1st Leer!!! Druck und Versand des Mä ttei LungsbLattes Kos- ten Ge1d. Auch unsere anderen Akti- vd täten wäe z. Bsp. däe AussteLung Bi Lder aus Auschw tz verursachen Unkosten.(Raummäiete, Versdcherung, Transport) Deshalb bätten vär Sie drängend um Uberweisung Thres Mä t- gLiederbeitrages, damä t wäTF unsere Arbeit weiter fFortsetzen kKönnen. FalLs Sie uns zusätzLäich eine Spende geben können, sind wäir Thnen sehr dankbar.
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Gimntem Schänder
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Unsere Aktiwitäten
Seit Erscheinen unseres Mi ttei Lungs- bLattes hat die Lagergemeinschaft eine große Reihe von Aktävi täten entwickeLt.
Im KLoster Arnsburg- der Gedenk-— stätte an der unter vielen anderen auch 87 Tote ruhen, we1Lche zwei Ta- ge vor dem Fänmarnsch der ameräkani- schen Truppen von der SS und Gestapo erschossen wurden, hatten wäir ei—
ne Gedenkfeer und Kranznäieder1egung.
Eine ähnLiche Kundgebung zum Geden- ken an diese Opfer fFand in Härzen- hain statt.
Im Oktober fFuhr eim Konvoi von— drei LKMW- mät über 12 Tonnen Le- bensmättel, KLeidern und 1. 200 Kg Medi kKamenten nach Polen.
Die Waren, unter anderem 400 Pakete mä t Lebensmätteln, wunden im Ausch- wã tz— Krakow— Lodz— Marszawa— und Bydgoszcz an däe ehematigen Po1Lnäschen Auschwtz HäftLinge und deren Angehöräge sowie HinterbLie— bene übergeben.
Eine Ausste1Lung mät Bä 1dern des PoLnäschen Malers KosceLnak, we 1— che Szenen aus dem Lager Aus chwä tz zegen, wurde in Frankfurt /M im Domã nikanerkLoster fFast väer Wochen gezeigt.
Die Ausste11Lung wurde von unserem Generalsekretär Hermann Reineck be- treut, der däe vielen Besucher durch dãe Ausste11ung führte.( Looo Besu- oher, darunter 136 Schulklassen 1)
Im ehemaagen KZ- Dachau wurde de AussteLLung von Hermann Reineck er- öfFfnet.
VorwaussichtLich äim Mad 83 w vd daese Ausste11Lung in Giessen/ L., WetzLar und Butzbach zu sehen sein.
Im Rahmen der Veranstaltungen zum 50. Jahrestag der Machtergrei fung der Nati onaLsozialsten fFanden in
v eLen Schulen, Realschulen und in Gymnasien etc. Gespräche mä t Schü- Lern statt.
Es wurnden 52 SchulkLassen besucht, vie Frankfurt /M, Büdäingen, Butzbach, Laubach, Gäessen /L., Bad Nauheim, Ni edereschbach.


