4 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
Das Zweite Se Salmen Gradowskis ſauch Auszüge daraus) in 43 lae von 1977-2022:
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Sein Ersuchen wurde nicht beantwor-
tet. Vielleicht hat er den Preis über- trieben? Oder wurde es eine„Prinzip- Frage“, ich weiß nicht und schäme mich eine Untersuchung zu machen (..).“(VVA, RG P25, File 94, Scan 27, 8. 7)
Am 23.1.1982 wurde der Direktor des Staatlichen Auschwitz-Museums, Kazimierz Smolen, von Kulka über Wolnermans Publikation informiert. Anschließende Verhandlungen über eine Ubersetzung und Lizenzausgabe der Wolnerman-BEdition seien laut Kulka an der Finanzierung gescheitert (Ebd., Scan 32, Vermerk vom 11.6.1994).
Die Herausgabe des zweiten Ma- nuskripts im Verlag des Auschwitz- Museums wurde daher erst nach Ab- lauf des Urheberrechts in sechs Spra- chen geplant, die Ubersetzungen wur- den zwischen 2013 und 2016 beauf— tragt, aber erst Ende Januar 2018 zeit- gleich veröffentlicht. Gradowskis Werk unterliegt polnischem Urheber- recht, demzufolge dem Urheber kein
Figentumsrecht gewährt wird und die Verwertungsrechte 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers erlöschen. Auch an- dere Herausgeber von neuen Uber— Set?ungen holten seit 2015 keine Ge- nehmigung Wolnermans mehr ein, ob- wohl die Abschrift die Grundlage al- ler Ubersetzungen war.
Welchen Weg das Original-Manus- kript letztlich gegangen sein mag und wo auch immer die Krematoriums- Schrift gegenwärtig liegen könnte, än- dert nichts an der Tatsache, dass Chaim Zvi Wolnerman der erste Mitt- ler dieses tragischen Weltdokumen- tenerbes gewesen ist, der die große Spirituelle, literarische und historische Bedeutung und den unschätzbaren Wert erkannt hat. Er erfüllte Grado- wskis let?ten Willen, indem er dessen Schrift mit einem Foto von Gradowski und seiner ermordeten Frau Sonia verõffentlichte. Gradowski sei seinem Verwandten David Sfard zufolge gühender Zionist gewesen, seine Worte hätten„Liebe zu Israel und Liebe zu Zion“ besessen:„Er träumte


