12 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
bestehen. Die in den Massenmedien Deutschlands, aber auch in anderen Ländern verbreiteten lũgenhaften und verzerrten Informationen über Ausch- wit? müssen bekämpft und abgewiesen werden.
Auschwitz sollte man zuerst besu- chen und erst dann darüber schreiben. Jegliche fiktiven Abhandlungen scha- den nur und vergiften neue Generatio- nen junger Menschen. Zum Glück aber bleibt die von Zeitzeugen verfasste um- fangreiche Erinnerungsliteratur für im- mer eine Quelle der Wahrheit über Aus- chwitz dem Sarg der Menschheit des 20. Jahrhunderts. Trot? umfangreicher Anstrengungen ist es den Nazis nicht gelungen, alle Beweise und Spuren des Verbrechens Zu verwischen.
Alle Taten, die in Auschwitz von deutschen Nazis begangen wurden, sind schr komplex und unbegreiflich. Die nachfolgenden Generationen stellen oft die Frage, wie s0 etwas im 20. Jahrhun- dert passieren konnte. Um Auschwitz zu verstehen, muss man sich die wahre Situation der dort eingesperrten tausen- den Häftlinge vorstellen. Man muss DAs BOSE, das dort stattfand, verste- hen und das ist mit dem Verstand eines normalen Menschen kaum zu erfassen.
Im Menschen gab es und gibt es ein Blement DRS BOSFN, irgendeinen unkontrollierten und unnatürlichen In- stinkt. Und es wird ihn auch immer ge- ben. Das vor nicht alku langer Zeit ver- übte Attentat eines norwegischen Wahnsinnigen, der viele ihm unbekann- te unschuldige Menschen umbrachte, ist ein Signal und die Bestãtigung der The- se, dass in einem Menschen neben dem Guten auch ein Reflex DES BOSEN existiert. Vor diesem Hintergrund kann
man Auschwitz vielleicht etwas leichter verstehen.
WEIT LIEGT IN DEFN HANDEN DER MEHNSCHEN, UND NUR VON IHNEN HANGT ES AB, WIE DIESE WELI IN DER ZUKUNFT AUSSE- HEFNWIRD
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s der Hölle euric Von der Wkür des Vberlebens im
3 Kon zentrations- — lager“ — Fischer-Taschen- — buch, 11,95 Buro Hier schildert Tadeusz Sobolewicz
ebenso sachlich wie bewegend den „Alltag“ der Lager und die ständige Gratwanderung zwischen Leben und Lod. Als 17Jähriger wurde er von den deutschen Besatzern verhaftet. begann seine Odyssee durch die Konzentrationslager Auschwitz, Bu- chenwald und Flossenbürg sowie die Außenlager Leipzig, Mülsen und Regensburg. Durch eine Viekahl von Zufãlllen überlebt er. Nach dem Krieg wurde er Schauspieler und spielte an vielen Bühnen seines Landes. In den letzten Jahrzehnten kehrte er immer wieder zu den verschiedenen Stãtten seiner Odyssce zurück, um dort mit N ugendlichen über seine Erfahrungen zu sprechen mit ihnen über die Ge- Schehnisse von einst und die Wirkun- gen bis heute zu diskutieren.


