26 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
„Verliere nur den Mut nicht.
Wir kommen ganz bestimmt durch.“
Barbara Schieb, Nachricht von Chotzen,„Wer immer hoßfi stirbt singend“,
PuhliMkationen der Gedenk und Bildungsstitte Haus der Wannsee- Konferenz, Bd. 9, Berlin 2000, 70. PM hei Pirelthezug üiher die Lagergemeinschaft Auschwitz.
Dies ist-im mehrfachen Wortsinn- ein unerhörtes“ Buch. Herzstück sind die Dokumente, die auf über einhun- dert Seiten— teilweise faksimiliert- wiedergegeben werden: 384 Briefe und Postkarten, Nachrichten aus dem
Ghetto Riga, aus dem Berliner Sam- mellager und aus dem Ghetto There- sienstadt, geschrieben seit Sommer 1942 bis Februar 1945 von Mitgliedern der Familie Chotzen. Adressiert sind
die Lebenszeichen an die Mutter, die nach NS-Rasserecht„Arierin“ war. Durch die Heirat der Mutter mit der
als„Volljude“ klassifizierten 6 und durch die Zugehörigkeit der Fa- milie zur jüdischen Gemeinde, wur-
den die vier Söhne zu so genannten „Geltungsjuden“. Von den neun Fa- milienmitgliedern, die 1941 in Berlin
lebten,„über ebten nur drei Men-
Foto-, Brief- und Postkartendokumente der Berliner Familie Chotzen.


