Heft 
(2001) 1/2001. Juni 2001
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26 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

Verliere nur den Mut nicht.

Wir kommen ganz bestimmt durch.

Barbara Schieb, Nachricht von Chotzen,Wer immer hoßfi stirbt singend,

PuhliMkationen der Gedenk und Bildungsstitte Haus der Wannsee- Konferenz, Bd. 9, Berlin 2000, 70. PM hei Pirelthezug üiher die Lagergemeinschaft Auschwitz.

Dies ist-im mehrfachen Wortsinn- ein unerhörtes Buch. Herzstück sind die Dokumente, die auf über einhun- dert Seiten teilweise faksimiliert- wiedergegeben werden: 384 Briefe und Postkarten, Nachrichten aus dem

Ghetto Riga, aus dem Berliner Sam- mellager und aus dem Ghetto There- sienstadt, geschrieben seit Sommer 1942 bis Februar 1945 von Mitgliedern der Familie Chotzen. Adressiert sind

die Lebenszeichen an die Mutter, die nach NS-RasserechtArierin war. Durch die Heirat der Mutter mit der

alsVolljude klassifizierten 6 und durch die Zugehörigkeit der Fa- milie zur jüdischen Gemeinde, wur-

den die vier Söhne zu so genannten Geltungsjuden. Von den neun Fa- milienmitgliedern, die 1941 in Berlin

lebten,über ebten nur drei Men-

Foto-, Brief- und Postkartendokumente der Berliner Familie Chotzen.