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(2000) 1/2000. August 2000
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22 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

ste wegen der Einbindung in die Kriegswirtschaft und dem alkuten Ar

heiuskrdftemangel Zwangsurbeiter

heschäftigen.?

Die rot-grüne Bundesregierung teilt offensichtlich diese Auffassung. Aus- gerechnet der Degussa, Schmelꝰstati- on für Zahngold aus Auschwitz und Mutterfirma des Zyklon-B-Produzen- ten Degesch, bekundete Fischers Au- Benministerium in einem Unterstüt- zerbrief zur Abwendung einer Klage in den USA tiefes Verständnis: Alle deutschen Unternehmen hätten sich während der Naziherrschaft den An- forderungen der Kriegswirtschaft nicht entziehen können. Bei Degussa kom-

St

me hinzu, daß die Firma ein Monopol für das Einschmelkzen von Edelmetal- len gehabt habe. Die Unternehmen konnten gar nicht anders handeln und sind deshalb nicht zu verurteilen, hieß das im Klartext. Die Klage wurde schließlich vom Gericht zurückgewie- sen.

Auch im Gesetz zur Gründung der BundesstiftungErinnerung, Verant- wortung und Zulcunft, die die Ent- schädigung der ZwangsarbeiterInnen übernehmen wird, soll noch einmal festgeschrieben werden, daß deren Ansprüche keineswegs berechtigt sind:

Nach Auffassung der Bundesregie-

rung vind die derzeit gegen sie und

Uberreste eines von Zwangsarbeitern montierten V2riepwerkes in einem Stollen des KꝰZ Mittelbau-Dora. Aufnahme aus: Dirk Reinartz,totenstill, Steidl, Göttingen 1994.