14 Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer
gender Verdienst, die Spuren lassen sich im Besucherbuch, in den Leser- briefen, in den Gesprächen in der Aus- stellung selbst ablesen. Es ist sehr zu hoffen, daß diese Funktion der Ausstel- lung an den künftigen Orten gepflegt wird. In Frankfurt am Main waren die Möglichkeiten dazu wegen der Raum- verhältnisse in der Paulskirche nicht gut, und trotzdem rissen die Gespräche nicht ab.
Wir sollten uns als Pädagogen bei der Arbeit mit dieser Ausstellung vor
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Augen führen, daß die emotionale Py- namik ihrer Rezeption aus dem gebro- chenen Verhältnis unserer Generatio— nen zu unseren Eltern und Großeltern entsteht. Unsere Schüler haben einen weit distanzierteren Zugang. Für sie handelt es sich um ein Medienereignis, dessen reale Erscheinung bei weitem nicht hält, was die Medienresonanz verspricht.
Eine Frage, die von nach dem Rundgang war immer wieder:
Jugendlichen gestellt
g geste vurde Warum haben die- se jungen Männ-
bibi es ein Leben„ 4 nach dem Tode?
getan?“ Das ist eine Fra- ge, die sich gene- ralisieren läßt, die einen klaren Gegenwartsbe- zug hat. Sie ver- weist auf den Stand der Aus- einandersetzung mit dem Natio- nalsozialismus in der deutschen Offentlichkeit heute. Sie kann uns Pädagogen als Richtschnur für die Planung von jedem Un— terricht zum vah tionalsozialismus dienen. In einem Unterricht, der die Beteiligung der Gesamtheit der deutschen Gesellschaft an den Verbrechen des Nationalso- zialismus in den Gß Mittelpunkt
d stellt, hat der Be-
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Die Legende von'harmlosen Idealisten und schen Tandsern“ prägen das Bild der Wehrmachtssoldaten bis heute(hier Illustriertengeschichte von 1961).
such dieser Aus- stellung seinen Platz.


