Heft 
(1997) 1/1997. September 1997
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Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer

Verpflichtung der Firmen, die Sklavenarbeiter beschäftigt haben, Entschä- digungsleistungen zu zahlen'*.

Vieſe ehemalige Zwangsarbeiterlnnen sind schon gestorben, ohne ent- schädigt worden zu sein. Die heute noch Lebenden sind sehr alt, daher drängt die Zeit.

wWir fordern von der Siemens:

die rückhaltlose Aufklärung der Siemens-Firmengeschichte: die Anerkennung des den ehemaligen Zwangsarbeiterlnnen zugefügten Leids und Unrechts; die Bestätigung des Rechtanspruchs der Betroffenen auf finanzielle Ent- schädigung: die Entschädigung für die ehemaligen Zwangsarbeiterlnnen und ihrer Hinterbliebenen:

entweder die öffentlich erklärte Bereitschaft, einen angemessenen Bei- trag in die seit längerem geforderte Bundesstiftung für die unbürokrati- sche Entschädigung aller ehemaligen Zwangsarbeiterlnnen zu leisten

oder die direkte Emschädigung ehemaliger Siemens-Zwangsarbeite- rinnen und Zwangsarbeiter.

Erstunterzeichner waren u. a. Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis. Koordinationskreis Siemens-Boykott, Berlin, Dachverband der Kritischen Aktio- närinnen u. Aktionäre, Köln, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Einsenden mit Text des Aufrufs an: Christine Krause, Juliusstr. 48, 12051 Berlin, Fax 030 32702299

Ich/wir unterstütze/n den Aufruf zur Fntschädigung ehemaliger Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und bin/sind einver- standen, daß mein Name/der Name unserer Gruppe/Organisation in der Offentlichkeit genannt wird:

Name/ Gruppe Adresse Datum, Unterschrift