Lagergemeinschaft Auschwitz- Freundeskreis der Auschwitzer 2
den die Hand der gleichen Interes- senten. Spätestens an dieser Stelle ging die Vorbereitung'auseinan- der“. Aber jetzt wurde mit Absicht nicht entschieden, wir machen die Besseren noch besser und die ande- ren lassen wir hängen, sondern es wurde auf unterschiedlichen Ni- Veaustufen bei begrenzter Zeit am
hema Auschwitz weitergemacht.
In einer Art Höhepunkt wurde dann für alle Schülerlnnen eine Ver- anstaltung geplant. Hier spielten
eine Ausstellung und eine TonDia- Serie, die beide von einer Gruppe, die einige Monate zuvor mit der La- germeinschaft- Freundeskreis in Auschwitz waren, zusammengestellt worden war, ebenso eine Rolle, wie das Gespräch mit Zeitzeugen. Der
ehemalige Leiter des Museums Au- schwitz, Kazimierz Smolen, konnte anläßlich seines Aufenthalts beim Fritz Bauer Institut in Frankfurt ge- wonnen werden, wie der Präsident der Lagergemeinschaft Auschwitz, Hermann Reineck. Dabei bot es sich an, 6ffentlichkeit einzubeziehen. Dies hatte zur Folge, daß mehrere andere Schulen und interessierte Personen sich der Veranstaltung an- Schlossen und das Bürgerhaus als Veranstaltungsort gewählt werden mußte. Der direkte Kontakt zwi- schen Uberlebenden und dem gro- Bßen Publikum war nur noch über Mikrofon möglich. Dadurch war das emotionale Erleben durch die Anwe- senden eingeschränkt, aber nicht unmöglich.—


