Heft 
(2022) 1/2022. Dezember 2022
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

Internationale Ausch- wit?Komitee(IAK) im 75. Jahr seines Be- stehens- in Oswie- eim in der IJBS. Für die LGA nahmen der Vorsitzende Ger- hard Merz und Prof. Dr. Sascha Feuchert teil. Dabei konnten zahlreiche Kontakte erneuert b?w. neu ge⸗ knüpft werden(Siehe Seite 15 ft). Daneben wurde natürlich auch die Unterstützung von einzelnen Holocaust-

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Die Zuschüsse, die wir von der Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer erhielten, waren eine große finanzielle Hilfe für Mitglieder. die sich in schwierigen Lebensverhältnissen befanden.

Jede Beihilfe aus der Lagergemeinschaft wurde zu gleichen Teilen auf 30 aus- gewählte Mitglieder über 90 Jahre oder auf andere Mitglieder verteilt. die aufgrund eines erheblichen Krankheitsverlaufs oder eines erhöhen Bedarfs an medizinischer Behandlung am dringendsten finanzielie Unterstützung benð- tigien. Nur sehr wenige Kolleginnen und Kollegen gaben an. das bewilligte Geld nicht nur für medizinische oder Lebenshaltungskosten, sondern auch für Renovierungsarbeiten, den Kauf kleiner Küchengeräte oder eine kurze Urlaubs- reise zu verwenden.

Schreiben der Warschauer Vereinigung ehemaliger KZ-Hüäftlinge

Uberlebenden bzw.

von Einrichtungen für Uberlebende in Polen sowie die Unterstützung des Finsatzes von Freiwilligen der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste durch Stipendien weitergeführt.

Mit Sofia Posmys? verstarb vor kurzem eine der herausragenden Zeit- zeuginnen der Menschheitsverbre- chen von Auschwitz, mit deren Geschichte wir uns im vergangenen und auch in diesem Jahr während der Studienfahrt in Zusammenarbeit mit der IBs intensiver beschäftigt haben (Siehe Seite 12 ffh.

Mit einer größeren Spende betei- ligte sich der Verein am Aufbau einer Kommunikations- und Begegnungs- stätte in Hanau, die an die Opfer des dortigen rassistischen Anschlags erin- nern und das Gespräch fördern soll. Schließlich wurde der Internationalen Jugendbegegnungsstätte eine größere

Summe zur Unterstüt?ung bei der Un- terbringung ukrainischer Füchtlinge zur Verfügung gestellt.

Aus Anlass des Internationalen Holocaust-Gedenktages und des S0. Jahrestags derWannsee-Konfe- ren? verurteilte die LGA in einer Presserklärung die grassierenden Gleichsetzungen Zwischen der Corona- Politik und dem Holocaust und die Selbststilisierung derCorona-Leug- ner*innen zu Widerstandsheld?innen. Außerdem schloss sich der Vorstand mit einer eigenen Erklärung der Positi- on des Internationalen Auschwitz- Komitees zum Ukraine-Krieg an und verurteilte insbesondere die verlogene Rechtfertigung des russischen An- griffskrieg alsEntnazifizierung der Ukraine. Dem Angriffskrieg Russlands sind auch Holocaust- Uberlebende wie Boris Romantschenko, Vizepräsident