Heft 
(2022) 1/2022. Dezember 2022
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 1

Liebe Mitglieder,

vor Ihnen/vor Euch liegt das aktu- elleMitteilungsblatt. Es ist seit vie- len Jahren tragender Bestandteil un serer Arbeit und gibt gleichzeitig Auskunft über die Arbeit der Lager- gemeinschaft. Diese ist seit jeher viel- fältig. Im Zentrum steht die Aufrech- terhaltung der lebendigen Erinnerung an den Völkermord und die anderen Verbrechen NS-Deutschlands in ihrer Gesamtheit, insbesondere aber natür- lich an das Geschehen im Konzentra- tions- und Vernichtungslager Ausch- wit?(besser: in den Lagern, die unter dem NamenAuschwitz zusammen- gefasst werden. Dem dienen Veran- staltungen und vor allem natürlich die Studienfahrten, die-nach der Corona- bedingten Pause 2020 im letzten und auch in diesem Jahr wieder durchge- führt werden konnten.

Im Januar konnten wir- gemein- sam mit der Arbeitsstelle Holocaust- Literatur(AHI-) an der Justus-Liebig- Universität Gießen und der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft

LGA-Vorsitzender Gerhard Merz verliest

die Urkunde und übergibt sie gleich an un- ser neues Ehrenmitglied Leszek Szuster.

(WBG)- die Neuerscheinung des Bu chesSonderbehandlung von Filip Müller in einer Online-Veranstaltung aus der Universität heraus vorstellen.

Andreas Kilian(Autor des Nach- worts sowie Mitglied des Vorstandes der Lagergemeinschaft Auschwit? Freundeskreis der Auschwitzer) ist Hi- Storiker und beschãftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte der Son- derkommandos. Er kannte Hlip Mül- ler persõnlich. Im Gespräch mit Prof. Dr. Sascha Feuchert, Leiter der AHI. und seit diesem Jahr ebenfalls Mit- glied des Vorstandes der LGM, Stellte er die Geschichte der Sonderkom- mandos, die Lebensgeschichte Filip Müllers und die Geschichte seines Be- richts vor. EFine Neuauflage dieser Ver- anstaltung gibt es am 27. Januar 2023, 19 Uhr, in Gießen im Netanya-Saal des Alten Schlosses(siche Rückseite).

Hõhepunkt des Jahres war zweifel- los erneut die Studienfahrt nach Aus- chwit? und Krakow vom 14.- 20. Sep- tember(Siehe Seite 4 folgende). Die Rückmeldungen aus der sehr bunten Teilnehmer?innen-Gruppe waren er- neut ausgesprochen positiv und be- stätigen uns darin, den gewählten sehr anspruchsvollen programmatischen Ansatz weiter zu verfolgen. Ein be- sonderes Freignis war die Verleihung der Bhrenmitgliedschaft in der KGA an den langjährigen Leiter der Inter- nationalen Jugendbegegnungsstätte (IIB8) und zuverlässigen Kooperati- onspartner Leszek SZuster.

Ebenfalls im September tagte das