Heft 
(2020) 1/2020. Januar 2020
Einzelbild herunterladen

Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 29

ONV Of

AUS( cuwin 2

6, Summer 1997, p. 10-11

Zavid Olere

Hebräisch-englischsprachige Ausstellung in Vad Vashem, Jerusalem 1997

Stellt und noch seltener publiziert(Zum Beispiel 5 Zeichnungen im Bildband SMiritual Resistunce, 1981).

Nach Olères Iod wurden im Jahre 1985 44 Werke Vad Vashem sowie 1988 18 Bilder dem Museum of Jewish Heri- tage in New Vork übergeben. Die erste Ausstellung von Olères Werken zZeigte am 30. April 1997 in Vad Vashem mit 33 Zeichnungen aber auch ausgewählte Gemälde und Skulpturen.

Der Ausstellungsort Berlin hat nach dem Ende der Schreckensherrschaft des Dritten Reichs nicht nur eine besondere symbolische Bedeutung, sondern war bereits vor 100 Jahren Schauplat? einer Ausstellung seiner Holzschnitte und auch Olères fester Wohnsit? von spãtestens 1921 bis Ende 1923, nachdem er von derFuropdische FilmAllianz(F. FA.) im berühmten ZOo-Atelier in der Hardenbergstraße

29 als Bühnenbildner und Maler enga- giert worden war.

Ein außergewöhnliches Buch Die größte Anzahl seiner Werke ist in der bisher besten und bislang letzten Pdition von Olères Kunst, dem empfeh- lenswerten Ausstellungskatalog Zur Son- derausstellung in Auschwit? erschienen, in dem auch Leihgaben aus den Samm- lungen der Holocaust-Gedenkstätten Vad Vashem(41) und Lohamei haGeta- ot(2) in Israel Sowie dem Mémorial de la Shoah(3) aus Paris Zu schen sind. Der 176 Seitige BandDavid QMre- Vhe One Who Survived Grematorium M ver- sammelt 119 Werke, darunter 72 Zeich- nungen und 29 Olgemälde über Ausch- witz-Birkenau, 8 Werke über Mauthau- sen, Melk und Ebensee sowie eine

Zeichnung über die Todesmärsche. Das großzügige Buchformat und die