18 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
as121e6
916-2015)
Sonderkommando-Uberlebende und Zeugen des Aufstands
[191670er?)
ſim Uhrzeigersinn): David Mencel und Berl„Leibl“ Becker(Nespel 1945), Welfke Fink[Skokie 1955, beide Archiv Kilian); Jakov Silberberg[Oswiecim 1993), Felix Rosenthal Brzezinka 1959, beide APMAB, Nr. neg. 21769/1 u. 20601/2); Dov paisikovit[1948) 2w. Jehoshua Rosenblum(Haifa 1995) und Moishe Weinkranz ſſel Aviv 1995, beide O Andreas Kilian).
garischen Juden vor ihrer Deportation nach Auschwit? zu warnen“ und zZeige, wie Leichen in eine Verbrennungsgru- be geworfen würden,„die wenige Mi- nuten zuvor in den Gaskammern“ getötet worden seien. Abgesehen da- von, dass auf dem Foto mit der Nega- tiv-Signatur-Nr. 280 überhaupt kein Werfen von Leichen zu sehen ist, hät- te dies auch nicht„wenige Minuten“ nach deren Vergasung stattfinden können. An anderer Stelle schreiben die Autoren, die Fotos seien im„Nuni 1944“ aufgenommen worden(S. 85), was ebenfalls nicht korrekt ist.
Zur Orientierung und Verortung der Breignisse wäre ein detaillierter Lagerplan im Anhang hilfreich gewe- sen. Die im Buch enthaltene Grafik
des„Interessengebiets Auschwitz“ ist nicht nur ungenau, sondern auch stel- lenweise falsch, so Z. B. die Lage der Ortschaften Leki, Skidzin und Har- mense. Die Abbildungserläuterung wi- derspricht Zudem der Grafik, denn das „Konzentrationslager Monowitz“ lag nicht wie behauptet im deutlich mar- kierten„Lager-Interessengebiet“.
Finseitige Quellenauswahl Greif und Levins Werk spiegeln den Forschungsstand der 1990er Jahre wieder. Neuere Forschungsergebnisse werden nicht berücksichtigt, Zudem wird auf die RezZeption des Themas nicht eingegangen. Das LKiteraturver- zeichnis ist überschaubar, obwohl es für eine deutschsprachige Publikation


