Heft 
(2018) 2/2018. Dezember 2018
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 8

Waclaw Dlugoborski(Mitte) mit Teilnehmern einer im Frühjahr 2017 von der Lagergemeinschaft organisierten Studienfahrt. Der 92-Jährige ist einer der nur noch wenigen Auschwitz-Häftlinge, die noch in der Lage sind, über ihr Schicksal zu berichten.

während der Herbstfahrt 2018 war für die Gruppe sehr belastend, da der Vor- tragende deutlich überanstrengt war. Was blieb, war die Aura, einen Uber- lebenden von Auschwit? erlebt Zu ha- ben, der noch dazu Spãter die Geschich- te des Konzentrationslagers wissen- schaftlich erforscht und viele Fach- publikationen verantwortet hat.

Für die Studienfahrten 2019 soll nun versucht werden, in Krakau über das JCC ewish Communit Center) oder die Bildungseinrichtung Galicia doch noch Uberlebende als Ge sprächspartner zu erreichen. Im JCC hatte die Lagergemeinschaft vor eini gen Jahren Fmanuel Elbinger während des Sabbath-Mahls kennen- gelernt. Er war in den Jahren danach bis Zu seinem Tod 2017 für die jeweili- gen Gruppen immer wieder ein ver-

ständnisvoller und wertvoller Ge- sprächspartner. Nun bleibt während dem Rundgang durch Krakaus Stadt- viertel Kazimierz lediglich der Be- such an seinem Grab auf dem großen jüdischen Friedhof.

Der Stadtrundgang unter Führung von Teresa Ostrowska auf den Spuren früheren jüdischen Lebens in Krakau und dessen Vernichtung durch die deutschen Besatzer während des Krieges ist nach wie vor von beein- druckender Wirkung auf die Teilneh- menden unserer Studienfahrten.

Für das Jahr 2019 sind die beiden offen ausgeschriebenen Fahrten im Frühjahr und im Herbst bereits aus- gebucht. Mit der Studiendekanin des Fachbereichs SozZialwesen der Hoch- schule Fulda und einer Gruppe von Studierenden der Gesamthochschule