Heft 
(2018) 2/2018. Dezember 2018
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. Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer

dass sie jeden Monat an zwei Frauen jeweils 250 Furo überweist, mit denen diese Zusätzliche Hilfen und vor allem Begleitung durch den Altag organi- sieren können. Zunächst haben wir die Zuwendung auf ein Jahr befristet. Dann wird der Vorstand prüfen, ob und in welcher Höhe die Zuwendung weiter geleistet wird. Bereits im Früh jahr erhielten wir aus Polen eine Mail von Les?Zek Szuster:

Gestermn hat mich Frau L. infor

miert, dass die Uberweisung auf ihr Bankkonto angelcommen ist. Sie freut vich vehr üher diese finanzielle Unter- itzung und hedankt sich vom ganzen Herzen dafün Ich habe Frau J. geholfen, eine nette Hrau zu inden, die ihr einereis hei alluiglichen Tätig- Keiten helfen, andererseits Gesellschaft leisten Kann. Sie wird von diesem Geld hezahll. Die beiden HFrauen verstehen vich glit ind ich hoffe, sie werden sich mit der Zeit beßrelunden.

Nur noch wenige Zeitzeugen

Das Interesse für Studienfahrten und Veranstaltungen ist jedoch nach wie vor groß

Uber gut ausgebuchte Studienfahrten und gut besuchte Veranstaltungen konnte Vorsit?ender Uwe Hartwig bei der Mitgliederversammlung der Lagergemein- SChft Auschwitz- Preundesreis der Alschwilzer im Oktober dieses Jahres be- richten, wie der folgenden Zusammenfassung zu entnehmen ist.

Die beiden Studienfahrten nach Auschwitz und Krakau waren 2018 wieder gut ausgebucht und wurden von den Teilnehmenden übereinstim-

Der 92 jährige Auschwitz-Uberlebende Waclaw Dlugoborski mit den Bänden seiner Dokumen- tens ammlung zu Geschichte des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau

mend als sehr beeindruckend bezeich- net, berichtet LGA-Vorsitzender Uwe Hartwig. Als günstig hat sich auch erwiesen, erneut die Journalistin Gabriele Lesser nach Krakau zu ei- nem Vortrag über die aktuelle innen- politische Entwicklung in Polen einzu- laden. Gabriele Lesser lebt seit Jahren in Polen und berichtet für verschiede- ne deutschsprachige Zeitungen. Sie weiß, die derzeitigen innerpolnischen Entwicklungen pointiert darzustellen.

Immer schwieriger wird es dagegen, Uberlebende für Zeitzeugengespräche engagieren zu können. Deren hohes Lebensalter fordert seinen Tribut. Der Vortrag in der Jugendbegegnungsstätte