6 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
Kassel sind Zwei geschlossene Studi- enfahrten in Vorbereitung.
In der Bundesrepublik, s0 Uwe Hartwig weiter in seinem Bericht, ste- hen immer wieder Edith Erbrich und Hein? Hessdörfer als Zeit?eugen zur Verfügung. LKGA-Vorstandsmitglied Wolfgang Gehrke begleitet dabei Fdith Erbrich und Gisela Meutzner aus Seligenstadt begleitet Heinz Hessdörfer zu den Veranstaltungen.
Die gemeinsame Veranstaltung der Lagergemeinschaft mit der Stadt But?zbach anlässlich des Holocaust- Gedenktages am 27. Januar fand 2018 ebenfalls wieder statt. Unter an- derem verdeutlichte Manfred de Vries von der Jüdischen Gemeinde Bad Nauheim, warum dieser Gedenk- tag von Bedeutung ist— gerade jetzt wieder angesichts des vermehrt zum Ausdruck kommenden Antisemitis- mus in der Bevölkerung.
Gedacht wurde bei dieser Veran- staltung auch der Ravensbrück-Uber- lebenden Lieselotte Thumser-Weil, die bis Zu ihrem Tod 1995 lange Jahre Mitglied unserer Lagergemeinschaft war. Ihr auch innerfamiliärer Wider- stand gegen den nationalsozialistisch eingestellten Vater hatte ihre Verfol- gung und die KZHaft zur Folge. Zu- dem berichtete Ingo Weidenbach an diesem Abend über seine Verwandte Auguste Godglück, die als gläubige Zeugin Jehovas der NS-Ideologie wi- derstand und deshalb verfolgt wurde.
Im Februar 2018 war auch Alwin Meyer, Autor des Buches„Die Kin- der von Auschwitz“(siehe Mittei— lungsblatt Dezember 2016) wieder
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Lieselotte Thumser-Weil war im Konzentrati- onslager Ravensbrück inhaftiert. Bei der Ge- denkveranstaltung im Januar 2018 in Butzbach wurde ein Interview mit ihr gezeigt.
auf Finladung der Lagergemeinschaft zu Gast in der Wetterau. Er referierte bei einer gut besuchten Abendveran- staltung in Bad Vilbel und einer wei- teren in Seligenstadt sowie bei drei Terminen an Schulen in Bruchköbel und Seligenstadt.
Des Weiteren gab es am 8. Mai ei- ne Veranstaltung der LGA mit der Autorin Barbara Linnenbrügger, die das Schicksal der Margarete Oppen- heimer-Krämer erforschte(Siche Mit- teilungsblatt vom Oktober 2018).
„Der zunehmende Rechtsetremis- mls in Europa wie auch der õffentli- cher werdende Antisemitismus— al— tochton wie immigriert= machen nach meiner Finschätzung linsere Aybeit wellerhin wichtig. Außerdem hoſfe ich, dass unsere Reisen nach Polen helfen, die Verständigung und hoffentlich auch Verhnung zwischen der Bun- desrepublil nd Polen zl ſestigen.“ Mit diesen Sätzen schloss Uwe Hart- wig während der Mitgliederversamm- lung seinen Rechenschaftsbericht.


