Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 17
Demokratie dee
Gewalt unc Menschenfei
Aktiv gegen Rechtsextremismus,
Andrei Dorobantu bei der Eröffnung der Gedenkfeier in der Kreisverwaltung in Fried- berg mit Stephanie Becker-Bösch, Sozialdezernentin des Wetteraukreises.
insere Hautfarbe haben, die Menschen geringer achten, weil sie nicht unsere Sprache vprechen, dem darf man nicht das Fold üherlassen“, warnte Becker- Bösch vor falscher Toleranz und warb dafür, sich für demokratische Grund- werte zu engagieren.
Dies unterstrich auch Andrei Dorobantu.„Gerade Mnen“, sagte er an die jungen Zuhörer gewandt, „Kommt eine wichtige Rolle zu heim Afhali einer friedichen Wel.“ Er be- richtete, wie in seiner Heimatstadt mit der Besetzung Ungarns durch deut- sche Truppen die Juden enteignet und drangsaliert wurden. So durften Juden nur noch zwischen 9 und 10 Uhr ihre Wohnung verlassen. Als dann die De- portationen in die Vernichtungslager begannen, war es für die meisten un- möglich noch zu fliehen.
Von den 29.000 Juden in Oradea wurden 19.000 in das Konzentrations- lager Auschwitz deportiert. Port wur- den auch die jüdischen Großeltern
von Andrei Dorobantu ermordet. Von den 19.000 Deportierten kamen nur wenige zurück. So überlebte von den 5. 000 deportierten Kindern nur eines den Massenmord der Nazis.
Uber den Holocaust zu sprechen, hält Andrei Dorobantu für wichtig und notwendig, denn es kõönne wieder geschehen und das müsse verhindert werden. Jch fordere Achtung und Re- Melct“, sagte er und empfahl seinen jungen Zuhörern, im Gespräch mit den Mitmenschen zu bleiben.
Wie beeindruckt die Jugendlichen von dem Zusammentreffen mit And- rei Dorobantu waren, bestätigte ein Lehrer, der der Kreispressestelle mit- teilte, dass seine Schülerinnen und Schüler auch nach der Veranstaltung mit Andrei Dorobantu über das The- ma diskutierten. Dass diese sich durch Solche Veranstaltungen eingebunden fühlen in die Gedenkkultur an die Op- fer, Ssei von großer Bedeutung.
Hans Hirschmann


