10 Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
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In Krakau traf die Gruppe mit Emanuel Elbinger(S. von links) Zusamaen. Herr Elbinger ist im Juni leider verstorben(iehe Nachruf§. 29)
sen Arbeiten für die Wehrmacht und Sonstige Produkte fürs Deutsche Reich fertigen mussten. Es gab ein jüdisches Krankenhaus und ein Waisenhaus. Außerhalb des Ghettos gab es dann noch die Emaillefabrik von Oskar Schindler und andere Fir-
men, in denen Juden beschäftigt wa- ren.
Die Not und der Hunger im Ghet- to waren groß. Wer keinen Passier- schein oder eine Arbeit hatte, konnte im Ghetto nicht überleben. Die Schwachen und Kranken hatte keine
Per Mdenrat wur verantwortlich für die Verwaltung des Ghetlos und stund zwischen der nationalsozialistischen Besulzungsmacht und der Bevölkerung des Ohetios. Uhm nlerstund die jiidische Ordnungspolizei. Zahlreiche Judenrdte Sunden während und nach der hesutzungszeit im Zentrum der Kritik. Uher ilr Verhalten wurde äußerst Kon- trovers gestritten. S0 hatle Hannah Arendt(Panalitũt des Bösen*) diese beschuldigt hei der Planung und Durchfihrung der Endlésung milgewirkt zu haben. Die Muden- rdte missten die von den Deutschen angeforderte Anzahl von SMlavenarbeitern aus- wihlen und abstellen und auch bei den Deportationen in die Vernichtungslager helfen.
Per jidische Ordnungsdienst ¶udenpolizei) wurde vom AMudenrat gebildet und die je weilige Peron auch von diesem ernannt. Sie hatten die Aufgabe', die Mauern und JVore zum Ghetto zu bewachen Sowie für die mõglichst reibungslose Vorbereitung und Durchfiihrung der Deportationen in die Zwangsarbeits- und Vernichtungslager z Sorgen. Wer im Polizeidienst tätig wan hatte öfter Gelegenheit Nahrungsmittel zu hekommen und blieb von der Zmungsarbeit verschont.


