. Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der LGA-Studienreise vom Frühjahr 2017 mit dem 90-jährigen Waclaw Dlugoborski- in Auschwitz war er politischer Häftling Nr. 138817.
gen besucht, aber vor allem die neue Dauerausstellung in Block 27 hat mich am meisten berührt. Hier hat die Ge- denkstätte Vad Vashem die Geschich- te der Shoa dargestellt, auf eine Weise, die den Betrachter tief berührt. Neben dem„Book of Names“, das bisher über vier Millionen Namen beinhal- tet, ist vor allem der Raum mit Kin- derzeichnungen prägend. Diese Aus- stellung hat die Gruppe zusammen mit unserem Guide besucht= was ich per- sönlich sehr begrüße. Mir hat in den anderen Nationalausstellungen das ein oder andere Mal eine Ansprech- person gefehlt, die mir meine Fragen hätte beantworten können.
Sehr beeindruckt hat mich die Aus- stellung über Kunst im Lager, die die
Gruppen der Lagergemeinschaft exklusiv besuchen dürfen. Diese Thematik ist wenig bekannt und da- durch umso interessanter. Zu sehen, wie Hãftlinge ihre Erlebnisse während der Lagerzeit verarbeitet haben, aber auch nach der„Befreiung“, die zwar eine physische, aber keine psychische gewesen zu sein scheint, hat mich ge- troffen. Vor allem dieser Jeil ist auch pãdagogisch gesehen von Interesse, da das Unvorstellbare bildlich wird. Schülerinnen und Schüler können s0 einen ganz anderen, eventuell sogar intensiveren Zugang zur Geschichte des Lagers bekommen, der bei der Ausbildung des historischen Bewusst- Seins wichtig ist.
Was mir persõnlich gefehlt hat, ist


