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(2016) 1/2016. September 2016
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 28

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Dokumentation der Suche in: REVUE, 13.09.1964, Foto: Jenö Kovacs

beiDokumente, Pässe sowie auch Haare von Leichen, Zähne, etc.* ver- steckt worden,aber grundsätzlich kein Wertgegenstand, damit nicht jemand, der später einmal diese Kiste findet, sie eben wegen solcher Wert- gegenstände plündert. Die Beweis- mittel seien in einem großen Glas- behälter, der durch einen Betonkasten geschützt wurde, verschlossen worden. Die Aussage wurde im Frühjahr 1964 bereits in Leon Poliakovs Standard-

werk Alisch witz publiziert und weckte Interesse.

Im August 1964 reiste Paisikovic nach Polen, um im Zuge des Frankfur- ter Auschwitz-Prozesses, in dem er Schließlich am 8. Oktober 1964 als Zeuge aussagte, das Tagebuch als neu es Beweismittel zu finden. Paisikovics Suche wurde durch einen israelischen und einen deutschen Journalisten so wie durch einen Fotografen festgehal- ten. In der Zeitschrift REVUE vom