Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 21
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S Bilcinterpretation: A. Kiſſan 2016
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Shwierig flr Vhemen, die mit dem Ho- locaust zusummenhingen“, erklärt Cywinski die Versãumnisse.
Die in beschrifteten Papierkuverts verstauten Hxponate, die kürzlich in einem Lagerraum der Polnischen Akademie der Wissenschaften ent-— deckt worden waren, wurden dem Museum Auschwitz am 3. Juni dieses Jahres in 48 Kartons übergeben. Es handelt sich primär um Gebrauchsge- genstände, die zur persönlichen Habe der nach Birkenau Deportierten gehörten, u. a. Thermometer, Behälter— glas, Lippenstifte, Besteck, Uhren, Bürsten, Rasierer, Kämme, Tabakpfei- fen, Feuerzeuge, Spielzeug, Fragmente von Geschirr und Schuhen, Knöpfe, Brillen, Taschenmesser und Schlüssel.
Finige Gegenstände verraten durch Aufdrucke ihre Herkunft aus Lodz, Ungarn oder Holland, z. B. eine Brot- karte, Porzellan oder Bügelverschlüs- Se von Flaschen(„A. I. Bakker-Glas- fabrikant*).
Die meisten Fundsachen waren entweder kaputt oder wertlos, was die Vermutung erhärtet, dass es sich um Gegenstände der Müllentsorgung ge- handelt hat, welche sich laut Sonder- kommando-Zeugenaussagen an der Ausgrabungsstelle befand, und die nicht im Müllverbrennungsofen inner- halb des Krematoriums vernichtet wurden. Es wurden aber auch verein- zelt Gegenstände geringen Werts wie Schmuck und Münzen gefunden, die mõglicherweise von Sonderkommando-


