Heft 
(2011) 1/2011. Mai 2011
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Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 8

Schon die Be- ½ richte von zwei Uberlebenden geben eine Ah- nung davon, wie unter- Schiedlich das Erleben des Terrors sein konnte trotz al- ler Uniformitãt der äußeren

Bedingungen. f Heute werden 6 zunehmend6 Dokumente 5 unterschied-

lichster Art aus den Archiven eingeset?zt, die gewisserma- Ben zum Re- den gebracht werden und mit denen die Workshop- Teilnehmen- den einen Zu- gang zur The- matik erarbeiten können.

Fin zentraler Punkt für die heuti- ge Gedenkstättenpadagogik ist die Vielfalt der Besucherinnen und Besu- cher. Die von den Nationalsozialisten angestrebte und weitgehend erreichte Monokultur musste der bunten Be- võlkerung einer Finwanderungsge- sellschaft weichen. Immer mehr Be- sucher kommen aus Familien, die kei- ne persönliche Verbindung zu dieser Geschichte haben. Was bedeutet das für die pãdagogische Arbeit, wenn da- bei vermieden werden soll, falsche

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Orte

innie und Weiterbildung

in der Gedenk- Stöttenpädagogik

nnemalige Sind Friedhöfe, Lernorte, Orte der Begegnung. Das Foto auf dem Umschlag des besprochenen Bandes Zeigt Frauen und Männer eines internationalen Workshops, die in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora die Umrisse und auch die Höhe von einer Unterkunftsbaracke markieren.

Wir zu bilden, die eine Ausgren- zung zwangsläufig mit sich bringen? Monique Fckmann weist darauf hin, dassdie Sozialisation der Teil- nehnmenden und der Mitarheiteminnen von Gedenksttten. immer noch weit- gehend auf die je nationalen Narrative zurick(gehen).(S. 67) Dabei ist es heute, angesichts einer globalisierten Welt,Aufgabe der Paidagogik, gerade in der Auseinandersetzung mit den Massenverbrechen, Zugänge zlum Kol lelctiven Geddchtmnis jenseits nationaler dentitũten zu õffnen.(Gottfried