Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer
Imre und FEva Lebovits mit Dr. Klaus Konrad-Leder von der Ernst-Ludwig-Chambré- Stiftung in Lich Qinkes Bild) und mit Christiane Weber, Hanna Ashour und Dr. Sascha Feuchert von der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Universität Gießen.
tern“ und der Judenpolitik in den Jahr- zehnten unter der Herrschaft des Staatsoberhauptes Miklöés Horthy (1920 1944) beschäftigt.
Im Schatten der Springerstiefel
Imre und Eva Lebovits, die ebenfalls Ingenieurin an der TU Budapest war, Setzen sich in verschiedenen antifaschi- stischen Organisationen für die Belan- ge von Holocaust-Vberlebenden ein. Insofern sind sie über die derzeitige po- litische und gesellschaftliche Situation in Ungarn sehr besorgt. Dort haben
Parteien und Strõmungen, die offen ras- Sistisch gegen Juden, Roma und andere Minderheiten hetzen, großen Zulauf und gewinnen immer mehr an Finfluss. „Seit Auschwitz weiß man, man kann nicht ein bisschen rassistisch sein“, zitierte Imre Lebovits aus einer Rede des im September 2010 verstorbenen international bekannten Opernsängers Lasꝰ?lo Polgãr. Der fürchtete sich vor ei- nem Ungarn, in dem das menschliche Leben nur„im Schatten der Springer- stiefel“ möglich sein könnte.
Hans Hirschmann
Butzbachs Bürgermeister Michael Merle di.) bedankt sich nach der Gedenkveranstaltung am 9. November bei Imre und Fva Lebovits(rechts) und der Ubersetzerin Q. v. rechts).


