Lagergemeinschaft Auschwitz-Freundeskreis der Auschwitzer 13
An diese jüdi- ſ schen Männer, Frau- en und Kinder- und nicht nur an diese, die am 19. Oktober 1941„deportiert“ worden sind- erin- nerte die Lagerge- meinschaft Ausch- wit?- Freundeskreis der Auschwitzer und als Mitveranstalter die Initiative 9. No- vember, das Jüdi- B
Sche Museum und das Frit?-Bauer-In- Stitut mit einer Le- Sung und einem Po- diumsgespräch über die Chronik des Gettos Lodz/litzmannstadt am Sonn- tag, 19. Oktober, in dem über den Fun- damenten der beim Novemberpogrom 1938 zerstörten Synagoge errichteten Hochbunker in Frankfurt am Main.
Das Getto Litzmannstadt Nach dem Uberfall der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1930 wurde
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Aufmerksames Publikum bei der Veranstaltung am 19. Oktober im Hochbunker an der Friedberger Anlage in Frankfurt
Dr. Sascha Feuchert, Ute Daub und LGA-Vorsitzender Uwe Hart- wig(von rechts) bei der Gedenkveranstaltung am 67. Jahrestag der Deportation Frankfurter Juden ins Getto Litzmannstadt/Lodz.
ein großer Jeil Westpolens annektiert und als Reichsgau Wartheland dem Deutschen Reich eingegliedert. Somit war Lodz, die zweitgrößte polnische Stadt dieser Region mit 748.000 Ein- wohnern, davon lediglich 122.000 Deutsche, eine deutsche Stadt gewor- den, die am 11. April 1940 in Hit?mann- Stadt umbenannt wurde. Vor dem deut- Schen Pinmarsch lebten in Lodz etwa 230.000 Juden; im Frühjahr 1940 waren
es noch 188.000. An- fang Februar 1940 ließ der zuständige Regierungspräsident im nördlichen Teil der Stadt mit den ärmsten, infrastruktu- rell unterversorgten, Vierteln, ein Getto errichten, das Ende April 1940 von der übrigen Stadt und der Umgebung abgerie- gelt wurde. Durch Deportationen aus


